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Schülerleben live: Handynutzung

Ein Porträt-Foto von Maria

Autor:
Maria

Rubrik:
orientieren

14.08.2020

Ich bin mir ziemlich sicher, dass das ein Fakt ist, den kaum einer verneinen kann: Wir sind abhängig von unserem Handy. Sicherlich nicht so abhängig, dass man es nicht mal bei Seite legen und sich mit anderen Sachen beschäftigen kann, aber ein Leben ganz ohne ist für die meisten einfach nicht mehr vorstellbar, da man es gewohnt ist und überall erreichbar zu sein und andere kontaktieren zu können. Durch die Internetverbindung kann man sich jede Information schnell holen, egal, ob man wissen möchte, was gerade so in der Welt los ist oder ob eine Diskussion am Esstisch darüber ausbricht, welche Stadt auf der Erde die meisten Einwohner hat (es ist übrigens Tokio). Und wenn man gerade nichts zu tun hat, öffnet man einfach mal eines seiner sozialen Netzwerke und scrollt durch seine Timeline, liest sich Beiträge durch oder schaut sich Videos an. In letzter Zeit habe ich sehr stark gemerkt, wie negativ der Einfluss dieser Medien eigentlich sein kann. Oft kommt es vor, dass man sich in seinem Feed verirrt, obwohl man eigentlich Sachen zu erledigen hat und sich dann länger als geplant und nötig berieseln lässt. Jeder Nutzer sieht verschiedene Sachen, in den meisten Fällen haben diese Beiträge aber auch einen jeweils anderen Einfluss auf jemanden. Ich persönlich habe in letzter Zeit unglaublich viel unnötige Negativität gegen andere Menschen im Internet mitbekommen und gesehen, schlichtweg unnötig toxische Beiträge, die sich aber auch unterbewusst auf meinen Gemütszustand ausgewirkt haben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es viele Menschen gibt, denen es so ähnlich geht. Ich möchte daher versuchen, etwas mehr Kontrolle über meine Handynutzung zu bekommen, sowohl die Zeit, die ich online verbringe, als auch die Inhalte, die ich mir ansehe. Ich glaube das könnte mir vielleicht ganz gut tun.