zum Inhalt

Studieren im Ausland: Reisebeginn

Blogger David mit einem Pappschild, auf dem MADRID steht.

Autor:
David

Rubrik:
studium

22.07.2022

Es ist soweit, Valencia wurde nun nicht nur verlassen, sondern die Reise geht los. Zuerst standen zwei Tage in Madrid an. Dort war eine Gewerkschaftskonferenz, zu der ich zusammen mit einigen Delegierten sowie Besuchern eingeladen wurde. Stattgefunden hat die Tagung in einem Hotel, in dem wir auch direkt untergebracht waren. Es ging demnach luxuriös los, und auch preislich waren die Tage etwas über meinem idealen Budget. Aber das Budget ist ja bekanntlich ein Median, dann müssen halt die folgenden Tage sparsamer ausfallen. Und so kam es dann auch.

Glücklicherweise waren die Delegierten aus Bilbao auch vor Ort, und nachdem diese mich beim letzten Treffen zu sich eingeladen hatten, fragte ich nach, ob vielleicht ein freier Platz bei ihnen im Auto vorhanden wäre. Wie das Glück so wollte, konnte ich nicht nur mitfahren, sondern hatte danach zwei Tage eine Unterkunft mit Vollpension im Zentrum von Bilbao mit persönlicher Stadtführung. Bingo sozusagen. Der Luxus vom Anfang wurde somit noch einmal gesteigert. Es lief fast schon zu gut, und dann kam, fast wie beschworen, die erste schlechte Nachricht. Mein Zimmerpartner im Hotel war Corona positiv. Nun ja, nach zwei Nächten im gleichen Zimmer und zudem zwei geteilten Frühstücken (sogar mit demselben Löffel) war mir die Sache klar: Corona hatte mich wohl zum ersten Mal eingeholt. Tag für Tag wartete ich auf Symptome, aber sie kamen nicht. Nach sechs Tagen habe ich aufgegeben morgens als erstes zu prüfen, ob der Hals denn schon kratzt. Wie es scheint, haben die drei Impfungen und mein Immunsystem ganze Arbeit geleistet.

So konnte ich unbeirrt von Bilbao aus an der Küste weiterreisen und die eine oder andere schöne Bucht, gesäumt von steilen Klippen, entdecken. Kurz darauf war ich dann auch schon in Santander, von wo aus mein nächster Reiseabschnitt beginnen sollte. Eine achttägige Rundtour im Gebirge der „Picos de Europa“. Der nächste Blogbeitrag handelt nicht nur von dieser Tour, sondern ist gleichzeitig auch der Beweis dafür, dass ich lebend wieder zurückgekommen bin. Zumindest wollen wir hoffen, dass dieser Beitrag nicht der letzte ist.