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Zwischen Schule und Beruf: Volo life

Autor:
Bo

Rubrik:
studium

16.02.2021

Mein neues Leben hat nun begonnen – ich bin offiziell Volontärin! Mein neues Leben ist aufregend, neu, fordernd und überrascht mich jeden Tag neu. Mein Verstand wird jeden Tag gefordert und abends falle ich meist völlig erschöpft ins Bett. Viele neue Menschen, Mitvolontäre, Dozenten und Formulare – so lassen sich die ersten Tage am besten zusammenfassen. Ich bin immer noch ganz selig und kann es noch nicht so ganz glauben, obwohl es sich wiederum schon so anfühlt, als ob ich nie etwas anderes getan hätte. Natürlich spielt auch Corona bei meinem Volontariat eine Rolle. Nach zwei Einführungstagen vor Ort wurden wir nun für die weiteren zwei Wochen ins Homeoffice geschickt und haben nun online unsere Seminare. Dadurch, dass wir alle jedoch seit einem Jahr dieses Szenario kennen, stört mich das Homeoffice nicht allzu sehr. Nach diesen digitalen zwei Wochen soll es vor Ort wieder weitergehen – ich bin gespannt, ob das klappt und hoffe, dass sich die pandemische Lage weiter bessert und bald wieder ein wenig mehr Normalität in unser Leben zurückkehrt. Die ersten beiden Monate unseres Volontariats sind voll gepackt mit Seminaren, die unser Wissen erweitern und unseren Blick auf verschiedene Medienthemen schärfen sollen. Die erste Praxisstation beginnt im April – bis dahin können wir erstmal sanft ankommen und viel theoretisches Wissen und praktische Aufgaben mitnehmen.  Was ich persönlich merke ist, dass diese neue Routine mit ihren Abläufen und genauen Terminen mich sehr anstrengt. Das letzte Coronajahr war das genaue Gegenteil, da es kaum Termine oder feste Tagesabläufe gab. Jedoch gewöhnt man sich auch an diese neue Struktur recht schnell. Es fühlt sich gut an, auch wieder geistig gefordert zu sein. Jeden Tag muss ich mich mit meinen eigenen vorgefestigten Meinungen beschäftigen und diese hinterfragen. Auch nach dem Ende der Seminare sitze ich oft noch länger an meinem Schreibtisch und grübel über Konzepte, Ideen und Projekte. Ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit habe, erst einen Einblick in die aktuelle Medienwelt und ihre Herausforderungen zu bekommen, bevor ich dann in die die praktische Mitarbeit einsteige. Ich fühle mich angekommen und mit jedem neuen Tag dankbarer dafür, dass ich mich so entfalten darf – und das die ganzen nächsten zwei Jahre lang.