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100 erste Tage an der Uni: Mein Uni-Alltag

Bloggerin Mona vor einer Steintreppe und Sonnenstrahlen.

Autor:
Mona

Rubrik:
orientieren

08.12.2022

Seit Anfang September lebe ich nun in meiner neuen Heimat Dortmund (zumindest unter der Woche) und habe mich mittlerweile ziemlich gut eingelebt. Der Grund für meinen Umzug war mein Studium an der TU Dortmund im Bereich Elektro- und Informationstechnik, welches Anfang Oktober endlich begonnen hat. Nachdem ich 12 Jahre in der Schule verbracht habe, um mein Abitur zu machen, bin ich nun froh, endlich nur noch das zu lernen, was mir wirklich Spaß macht.

Natürlich hatte auch ich vor Beginn meines Studiums bestimmte Erwartungen, Vorstellungen und Wünsche – meist geprägt von Menschen, die mir von ihrem Studium erzählt haben. Vor allem von meinem Bruder, der ebenfalls Elektrotechnik, allerdings an einer anderen Universität studiert hat, wusste ich schon so einiges. Ich habe von Anfang an gewusst, dass ich mir keinen leichten Studiengang ausgesucht habe, denn eine Abbruchquote von bis zu 70 Prozent spricht für sich. Dennoch war ich nicht auf das vorbereitet, was mich wirklich erwartete.

Im ersten Semester habe ich die Module Elektrotechnik, höhere Mathematik und Programmierung. Da ich schon in der Schule recht wenig Probleme mit Mathe hatte, bin ich davon ausgegangen, dass dies auch hier so ähnlich bleiben würde, doch da hatte ich mich leider geirrt. Uni-Mathe ist zumindest in meinem Fall eine ganz andere Nummer als in der Schule. Programmierung hingegen, wovor ich ziemlich große Angst hatte, ist für mich dank meiner Vorkenntnisse aus drei Jahren Informatik in der Schule gar kein Problem und Elektrotechnik ist zwar viel Arbeit, aber definitiv machbar.

Das typische Studentenleben, von dem man immer hört, habe ich leider nicht. Party, Freizeit und neue Hobbys ausprobieren, dazu bin ich noch gar nicht gekommen, stattdessen hangle ich mich von einer Abgabe zur nächsten und versuche nebenbei, meine Freunde nicht zu kurz kommen zu lassen. Auch wenn es mir jetzt schon vor den ersten Klausuren graut, macht mir das Studium unglaublich viel Spaß (außer Mathe, aber da muss ich wohl durch ;-), weshalb mir die ganze Arbeit nur halb so viel ausmacht, aber sonst hätte ich wohl auch schon längst abgebrochen.