Rubrik:
studium
04.01.2021
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Autor:
Conny
Rubrik:
studium
04.01.2021
In meiner Schulzeit hatte ich mehrere Jahre lang Russischunterricht. Ich entschied mich ganz bewusst dafür, denn unsere Lehrerin war voll ansteckender Begeisterung für das Land und seine Kultur. Die meisten Schülerinnen und Schüler lernten Spanisch oder Französisch. Unser ohnehin recht kleiner Russisch-Kurs schrumpfte über die Jahre hinweg auf vier Teilnehmer*innen zusammen. Das machte das Lernen sehr intensiv. Jeder von uns war im Unterricht gefordert und unser Sprachniveau war dadurch auf einem hohen Level. Gut erinnere ich mich noch an einen Vortrag über den Schriftsteller Dostojevski, den ich komplett auf Russisch hielt. Ich mochte und mag die Sprache nach wie vor sehr.
Aus diesem Grund nahm ich mir nach meinem Abitur vor, sie nicht komplett aus den Augen zu verlieren. Ich kaufte vorsorglich mein letztes Lehrbuch – irgendwann würde ich es bestimmt mal wieder brauchen. Aber wie das so ist, ohne regelmäßige Nutzung verlernt man eine Sprache mit der Zeit. Fast fünf Jahre ist meine letzte Russischstunde nun her. Bei zwischenzeitlichen Begegnungen mit Muttersprachlern traute ich mir nicht zu, über die klassischen Einsteiger-Vokabeln aus den Bereichen Name, Alter und Herkunft hinaus zu gehen. Die Fähigkeit Kyrillisch lesen zu können ist mir jedoch geblieben.
Unter den Vorzeichen des herannahenden zweiten Corona-Lockdowns erwischte mich ein attraktives Angebot einer bekannten Sprach-Lern-App. Ich meldete mich umgehend an und legte los. Das war der Auslöser, den meine schlafende russische Seele gebraucht hatte.
Los ging es trotz aller Vorkenntnisse mit den Buchstaben. Ich wollte die Sprache grundlegend wieder auffrischen. Freudig war das Wiedersehen mit dem Kohlsuppen-Scha, nicht zu verwechseln mit dem normalen Scha. In der Schule tauften wir diesen Buchstaben so, weil er in unserer Vokabelliste ausschließlich in den beiden Suppen-Bezeichnungen Borschtsch und Schtschi auftauchte.
Nun erinnert mich die App regelmäßig ans Vokabeln lernen und Grammatik pauken. Und was soll ich sagen… ich freue mich auf die Lockdown-Zeit daheim mit viel Ruhe zum Russisch lernen!
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