Rubrik:
studium
08.07.2019
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Autor:
Luisa
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studium
08.07.2019
Das letzte Klassenfahrt-Gefühl hatte ich auf dem Ausflug nach Straßburg mit dem Europakolleg. In riesigen Reisebussen sind wir mit dem gesamten politikwissenschaftlichen Masterstudiengang aufgebrochen, um unterschiedliche europäische Institutionen zu besuchen. Ich hätte gedacht, dass auch bei der AG-Fahrt nach Budapest dieses Jahr diese nostalgische Erinnerung an die Schulzeit wieder hochkommen würde. Aber ich fürchte, die Zeit der jugendlichen Unbeschwertheit ist endgültig vorbei.
Das liegt vor allem daran, dass wir diese Reise selbst organisiert haben. So erfolgte beispielsweise die Anreise vollkommen unterschiedlich: ein paar kamen mit dem Nachtzug, die meisten reisten mit dem Flugzeug an. Also keine gemeinsame Busreise mit den „coolen Kids“ in der letzten Reihe! Auch haben wir nicht in einer Jugendherberge übernachtet, sondern in Appartements. Und Aufsichtspersonen waren weit und breit keine zu sehen.
Spannend war der Ausflug auf jeden Fall. Die Vorgabe des immer strenger werdenden Berliner Kammergerichts für die AG-Fahrt waren fünf Stunden juristisches Programm am Tag. Und so hetzten wir an den ersten beiden Tagen in der ungarischen Hitze von Termin zu Termin. Doch anders hätten wir nie so intensive Einblicke in die Stadt und das Land gehabt: Besonders der Besuch zweier NGO‘s gab uns Einblick in die aktuelle politische Lage. Und der Besuch im Holocaust-Museum mit Führung führte uns vor Augen, dass Ungarn ähnlich viele Regimewechsel hinter sich hatte, wie Deutschland. Hier konnte ich einige Parallelen ziehen zu den Geschichtstagen, die wir regelmäßig in unseren Einführungslehrgängen haben. Und abgesehen vom inhaltlichen Programm war der Ausflug eine perfekte Gelegenheit, um die anderen Referendare der Arbeitsgemeinschaft, mit denen man manchmal nicht so viel zu tun hat, näher kennenzulernen. Ein Erlebnis, das zusammenschweißt.
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