Rubrik:
studium
05.05.2020
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Autor:
Janna
Rubrik:
studium
05.05.2020
Momentan ist alles lahmgelegt, Schulen und Universitäten sind geschlossen und keiner weiß so genau, wie es weiter geht. Ein paar Studierende meiner Universität haben sich daher ein Projekt überlegt: Die Corona School. Die Idee ist es, Studierende mit Schülerinnen und Schülern in Kontakt zu bringen, sodass den Schülerinnen und Schülern bei Fragen und Problemen mit dem Schulstoff geholfen werden kann.
Man meldet sich einfach auf der Website der Corona School mit seinen Kontaktdaten an und gibt an in welchen Fächern man Hilfe bieten kann oder Hilfe braucht. Die Organisierenden überprüfen dann die Identität, damit der Dienst zweckentfremdet oder missbraucht wird, und dann wird man mit einer weiteren Person vernetzt.
Weil ich eine der Organisatorinnen kannte, musste ich nach meiner Anmeldung nicht noch per Videochat beweisen, dass ich wirklich Studentin bin, sondern bekam direkt eine Schülerin zugeteilt. Alexis kommt aus den USA, ist erst seit einem Monat in Deutschland und braucht Hilfe bei grammatikalischen Fragen und jemanden, mit dem sie Deutsch üben kann. Ich bin keine Lehrerin für Deutsch als Zweitsprache, aber kann ihr wahrscheinlich trotzdem helfen. Und so sprechen wir jetzt per Videochat alle paar Tage eine Stunde lang auf Deutsch über Bücher, Serien, unser Leben und was gerade sonst so passiert. Ein bisschen versuche ich, ihre Vokabelkenntnisse zu vertiefen, indem ich mir vorher bestimmte Themen überlege, über die man reden kann, wie Familie, das Schulsystem oder interkulturelle Unterschiede – das finde ich auch selbst ganz interessant.
Mir ist es wichtig, mich irgendwie einzubringen, und das ist eine Möglichkeit, die sich für mich gut anbietet. Diese Art Nachhilfestunde ist nicht ganz das, was ich erwartet hätte, aber es freut mich, dass ich so einen kleinen Beitrag leisten kann.
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