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Master live

24

Autor:
Bo

Rubrik:
studium

21.12.2020

Ich begrüße euch alle als 24-jährige Bo! Das klingt nahezu erwachsen und nahezu alt. Wie fühle ich mich? Fühle ich mich anders, weiser, reifer und wissender? Absolut nicht. In manchen Momenten bin ich immer noch eine impulsive 16-Jährige, die Türen zuschlägt und in anderen Momenten fühle ich mich so erschöpft wie eine 35-jährige nach einem Dauermarathon. Vielleicht ist es die Kombination beider Altersstufen, die eine „Twenty something“ ausmachen. Zwanzig irgendwas – diese oft selbsternannte Lebensphase geht für die allermeisten Hand in Hand mit einer Rastlosigkeit, einem unklaren Ziel und dem unbändigen Gefühl der Freiheit mit einem Quäntchen Unsicherheit. Gehört schließlich selbstverständlich mit zu allen Privilegien und Möglichkeiten der Frühlingsphase des Lebens. Wenn ich auf mein letztes Lebensjahr zurückschaue, dann war dieses Jahr geprägt voller unvorhersehbarer Ereignisse. Zu der Pandemie und den dadurch entstandenen Situationen muss ich kaum mehr was sagen – jeder von uns war uns ist weiterhin betroffen und wird es auch bleiben. Viel wichtiger und prägender ist für mich dieses Jahr gewesen, dass ich eine Perspektive bekommen haben. Mit 23 habe ich austesten können was ich wirklich vom Leben will und welcher Mensch ich werden möchte. Was mich tatsächlich glücklich macht und wie ich diesen Zustand der wahren Glückseligkeit erreichen kann. Auch habe ich für mich erkennen müssen, dass für mich persönlich mein privates Glück mindestens genauso wichtig ist wie mein beruflicher Erfolg. Ich habe sehr viel in diesem Jahr bekommen: Meinen Traumjob, meinen Traumpartner und ein Versprechen auf ein Leben, das ich wirklich führen möchte. Es fühlt sich gut an, nicht mehr auf der Suche sein zu müssen. Jetzt stehe ich noch ganz am Anfang meines neuen Lebensjahres und niemand kann sagen, wie das Nächste verlaufen wird. Falls ich mir jedoch etwas wünschen darf, dann ist es mit Sicherheit ein weiteres Jahr voller warmer Momente, wilder Erlebnisse, vertiefender Gespräche und das wohlige Gefühl der Sicherheit. Mein 24-Jähriges Jahr würde ich sehr gerne damit verbringen mich journalistisch in allen Feldern nochmal auszuprobieren und mich weiter für mein Wunschleben danach vorzubereiten.

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