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Master live: Konzertsaison

Porträt-Foto von Antoine

Autor:
Antoine

Rubrik:
studium

01.06.2022

Nach Jahren der abgesagten Veranstaltungen gibt es seit einigen Wochen endlich wieder Konzerte. Dieses Angebot habe ich bis jetzt drei Mal genutzt, heute möchte ich dir kurz von einem ganz besonderen Konzert berichten.

Gestern Abend war ich auf einem Konzert in einer einzigartigen Location: Dem Carl-Zeiss-Planetarium. Ich weiß nicht, ob du schon mal in einem Planetarium warst (ich selbst war, bevor ich hier hergezogen bin, noch in keinem), deshalb eine ganz kurze Erklärung. Es ist im Endeffekt wie ein Kino, nur dass die Leinwand nicht vor, sondern über dir ist. Genauer gesagt, ist die Leinwand eine riesige Kuppel. Auch die Sitze sind nicht gerade, sondern etwas geneigter, damit man den „Sternenhimmel“ richtig zu sehen bekommt. Damit die Kuppel überhaupt zu einem Sternenhimmel wird, befindet sich in der Mitte des runden Raums ein eiförmiger Projektor mit sehr vielen Linsen. Man kann in einem Planetarium aber nicht nur Sterne ansehen, sondern auch ganze Filme, die auf die Kuppel projiziert werden. Das Konzert, das ich besucht habe, war eine Kooperation der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar und der Bauhaus-Universität. Erstere hat mit insgesamt vier Flügeln für die Livemusik gesorgt, letztere die Visualisierung an der Kuppel übernommen. Vor allem die Visualisierung war das Besondere an der Veranstaltung, da man das gesehen hat, was man sonst beim Musikhören vor seinem inneren Auge sieht. Das reichte von abstrakten Bildern, die an Synapsen erinnert haben, über optische Täuschungen bis hin zu kurzfilmmäßig anmutenden Visualisierungen.

Das Konzert hat wirklich Spaß gemacht und es war sehr interessant zu sehen, was die beiden Universitäten in zwei Jahren Vorbereitungszeit auf die Beine gestellt haben. Auch wenn es genau dieses Konzert nicht noch mal geben wird, kannst du trotzdem die Webseite des Planetariums in deiner Nähe checken, denn dort gibt es immer sehr spannende und schöne Veranstaltungen für Jung und Alt!

Bis bald,

dein Antoine