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Master live: Meine Hausarbeit

Porträt-Foto von Antoine

Autor:
Antoine

Rubrik:
studium

21.09.2022

In einem meiner letzten Blogs habe ich ja bereits davon berichtet, dass ich in diesen Semesterferien eine Hausarbeit schreibe, aber ich glaube, ich hatte noch gar nicht verraten, worum es gehen soll. Ich schreibe meine Hausarbeit über das bedingungslose Grundeinkommen und verknüpfe das mit einer Theorie von Karl Marx, einem Ökonomen aus dem 19. Jahrhundert. Und so gegensätzlich, wie sich das anhört, ist es sogar auch!

Bei meiner Recherche war das aber ganz cool. Denn die Texte von Marx sind noch ganz anders geschrieben als Texte, die man heute in der Wissenschaft schreibt. Außerdem hat er viele eigene Fachbegriffe eingeführt und das Lesen ist deshalb sehr anstrengend und langwierig. In Kombination konnte ich aber immer, wenn mir der Schädel geraucht hat, ein paar Minuten Pause machen und dann Texte zum Grundeinkommen lesen. Die sind um einiges angenehmer und leser:innenfreundlich geschrieben und man schafft viel mehr Text in derselben Zeit.

Damit bin ich auch eigentlich ganz gut durchgekommen und habe für meine Hausarbeit, jetzt da sie fast fertig ist, etwa 400 Seiten Text gelesen. Dass daraus nur eine 20-seitige Hausarbeit wurde, zeigt vor allem, dass man eine Hausarbeit nicht unbedingt nur für die Note, sondern auch für sich selbst schreibt. Ich habe wahnsinnig viel über Marx und das bedingungslose Grundeinkommen gelernt, obwohl ich vor dem Schreiben dachte, dass ich eigentlich recht gut informiert sei. Deshalb ist es super, dass ich mich mit beiden Themen nochmal gründlicher auseinandersetzen konnte.

Ich denke, ich werde meine Hausarbeit noch in dieser Woche fertigstellen. Für mich heißt es dann bis nächstes Semester, „lebe wohl“ zu meinem Stammplatz in der Universitätsbibliothek zu sagen. Ich saß immer direkt bei der Literatur, die ich für meine Hausarbeit benötigte, damit ich schnell etwas nachschlagen konnte, wenn mir Informationen fehlten. Und genauso haben das anscheinend auch die Leute um mich herum gemacht, denn ich hatte immer dieselben Gesichter um mich herum. Ein schönes Gemeinschaftsgefühl! Nur das Gefühl, eine Hausarbeit fertig geschrieben zu haben, toppt das noch. Dann sind für mich endlich Semesterferien, bevor in ziemlich genau vier Wochen die Uni wieder losgeht.

Bis bald,

Dein Antoine