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Master live: Nur keine Panik

Foto von abi>> Bloggerin Nele

Autor:
Nele

Rubrik:
orientieren

06.06.2019

Meine absolute Horrorvorstellung ist es, nach dem Studium ohne eine Arbeitsstelle dazustehen. Passenderweise bin ich eine Topkandidatin, wenn es darum geht, sich das Schlimmste auszumalen. Dementsprechend stresst mich die Ungewissheit bezüglich meiner beruflichen Zukunft. Inzwischen informiere ich mich, wie ich die Zeit zwischen Studium und Beruf überbrücken kann, falls die Suche nach meinen Traumjob länger dauert. Auf keinen Fall will ich nur Zuhause sitzen und Bewerbungen schreiben. Obwohl ich meine Freizeit immer voll mit Aktivitäten packe, brauche ich trotzdem mindestens eine feste Aufgabe, die meinen Alltag strukturiert.
Alternativen gibt es viele: Von einem Praktikum im Ausland bei einer bulgarischen Firma bis hin zu einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) im Bereich Kultur oder Politik ist die Bandbreite sehr breit gefächert. Ich habe mich zudem bei einem Online- Sekretariatsdienstleister – auch bekannt als Callcenter – mit Sitz in Spanien und Malta beworben. Das wäre eine Lösung auf Zeit und bestimmt auch eine Erfahrung. Außerdem könnte ich mir vorstellen, weiterhin an der Universität tätig zu sein und eventuell sogar eine Promotion ins Auge zu fassen. Für diese könnte ich mich in einer Übergangsphase auch bewerben, da der Bewerbungsprozess häufig eher langwierig ist und einiges an Zeit erfordert. Was auch immer im Endeffekt passieren wird, ich weiß, dass eine Übergangsphase nicht unbedingt verlorene Zeit darstellen muss. Es kommt schließlich immer darauf an, was man aus der gegebenen Situation macht und das kann ich sehr wohl beeinflussen.