Rubrik:
studium
17.11.2024
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Autor:
Lara
Rubrik:
studium
17.11.2024
Vor mittlerweile fast zwei Jahren saß ich an meinem Schreibtisch und habe fleißig Bewerbungsschreiben für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Krankenhaus verfasst. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht wirklich, was ich zum Thema „Motivation“ schreiben sollte. Denn eigentlich habe ich das FSJ damals nur als Zwischenstopp gesehen auf meinem Weg, den Medizinstudienplatz zu ergattern, auf den meine Chancen direkt nach dem Abitur gegen Null gingen.
Wenn ich jetzt auf das vergangene Jahr zurückblicke, muss ich allerdings sagen, dass es mir viel mehr gebracht hat, als nur eine höhere Platzierung auf der Rangliste von Hochschulstart (dem Portal, bei dem man sich für einen Studienplatz bewirbt). Zwar musste ich bereits schmerzlich feststellen, dass die wenigen Begriffe, die ich auf meiner Station aufgeschnappt habe, mir das Leben in Hinblick auf die Anatomieklausuren auch nicht erleichtern, trotzdem konnte ich einige tolle und bestätigende Erfahrungen machen. Ich durfte bei spannenden Operationen und Eingriffen zuschauen, teilweise sogar assistieren und bei der Patientenversorgung helfen. Vor allem Letzteres hat mir des Öfteren gezeigt, dass mir der Umgang mit (kranken) Menschen Spaß macht und mich somit in meiner Entscheidung zum Medizinstudium bestärkt. Außerdem hatte ich die Gelegenheit, mir die ärztlichen Tätigkeiten genauer anzuschauen, was mich jetzt, zwischen Chemie- und Physikvorlesungen mit eher wenig klinischem Bezug, wieder daran erinnert, was ich dann später einmal machen darf.
Natürlich habe ich diese Bereicherungen, während ich auf der Krankenhausstation gearbeitet habe, nicht ständig vor Augen gehabt. Schließlich bestand der Alltag nicht aus Operationen und Visite, sondern aus allerlei Tätigkeiten, die man auch ohne pflegerische Vorkenntnisse ausführen darf. So sehnte ich mich also beim Auffüllen der Pflegeschränke oder Leeren der Bettpfannen stets nach dem Wochenende oder gar dem nächsten Urlaub. Dennoch fand ich diese Zeit zwischen Abitur und Studium doch meist recht erholsam, da es quasi keinen Leistungsdruck gab und ich die Zeit außerhalb der Klinik voll und ganz meiner Freizeit widmen konnte.
Letztendlich war es also eine schöne und aufregende Zeit und ich würde rückblickend nichts anders machen. Falls ihr euch also noch nicht sicher seid, ob die Medizin das Richtige für euch ist oder ihr noch die Chancen auf einen Platz an eurer Traum-Uni verbessern wollt, würde ich ein FSJ im Krankenhaus sehr empfehlen. Es lohnt sich!
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