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Praktikum im Studium

Wie schreibe ich eine Hausarbeit - Teil 1

Autor:
Antoine

Rubrik:
studium

19.10.2020

Diese Frage habe ich mir nicht nur zu Beginn meines Studiums gestellt, sondern auch noch nach dem zweiten, vierten und sechsten Semester. Egal, wie viele wissenschaftliche Bücher ich lese, wie viele Seminare und Vorlesungen ich besuche und egal, wie oft ich zu „Schreibwerkstätten“ und „Kompetenzseminaren“ gehe, so ganz genau weiß ich es nie. Und dabei habe ich in meinem Studium bereits etwa 20 Essays und Hausarbeiten in deutscher und englischer Sprache geschrieben, bei denen ich nie eine schlechtere Note als 2,0 bekommen habe. Ich habe immer wieder verschiedene Taktiken ausprobiert und deshalb möchte ich dir heute ein paar Dinge mitgeben, die dir vielleicht irgendwann mal das Leben erleichtern.
Am Anfang einer Haus-, Seminar- oder Bachelorarbeit steht erstmal die Themenfindung. Und ganz ehrlich, meiner Meinung nach ist das einer der schwierigsten Punkte. Das Thema darf nicht zu umfangreich für deine Seitenvorgabe sein, noch schlimmer ist es aber, wenn es zu eng gedacht für die Vorgabe ist, also wenn du die Seiten nicht füllen kannst. Dann kommst du ins Labern, und das ist das Todesurteil für eine wissenschaftliche Arbeit. Genauso solltest du ein Thema wählen, dass dich interessiert. Problem, wenn es dich zu sehr interessiert, wirst du in der Arbeit kein Ende und keinen Punkt finden. Es hilft wirklich, in dieser Phase oft die Betreuerin oder den Betreuer aufzusuchen und zusammen alles durchzugehen.
Auf Basis des Themas mache ich dann immer als allererstes meine Gliederung. Die muss nicht unbedingt in Stein gemeißelt sein, aber sollte so genau wie möglich, also schon mit vielen Unterpunkten, geschrieben sein. Das erleichtert die Arbeit später ungemein! Die Gliederung würde ich unbedingt nochmal vom Prof absegnen lassen, um zu verhindern, dass du dich gerade auf einen Holzweg katapultierst.
Danach brauchst du natürlich Literatur und Quellen. Oft hast du ja Seminarliteratur kennengelernt, die würde ich unbedingt zu Rate ziehen. Zusätzlich gibt es – vor allem in den Geisteswissenschaften – richtig gute Gruppen auf Facebook, in die du deine Fragen stellen kannst und dann richtig hilfreiche Literaturtipps bekommst. Außerdem kannst du im Katalog deiner Unibibliothek nach den Schlagworten dei-nes Themas suchen und in Suchmaschinen nach entsprechenden Zeitungsarti-keln suchen.
Wie du dann am besten loslegst, erfährst du in meinem nächsten Beitrag.

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