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Schülerleben live: Speerwerfen

Autor:
Mona

Rubrik:
orientieren

12.10.2021

Auf meiner Schule darf man sich im Sportunterricht in der Oberstufe aussuchen, in welchem Bereich man gerne etwas lernen möchte. Verschiedene Kombinationen von jeweils zwei Sportarten stehen zur Auswahl und nach langem Überlegen habe ich mich am Ende der EF, also der zehnten Klasse, für den Schwerpunkt Badminton und Leichtathletik entschieden.

Dass das am Ende nicht unbedingt die beste Wahl war, wusste ich zu dem Zeitpunkt allerdings noch nicht und habe mich sehr gefreut als ich die Nachricht bekam, dass ich meinen Wunsch-Sportkurs bekommen würde.

An sich macht der Unterricht auch wirklich Spaß und vor allem beim Badminton bin ich immer mit dabei, unter Leitathletik habe ich mir aber leider etwas anderes vorgestellt. Die meiste Zeit waren wir Laufen, da wir allerdings alle Themen, die etwas mit Laufen zu tun haben während und nach dem zweiten Lockdown im Homeschooling abschließen konnten, kann ich mich jetzt endlich wieder auf den Sportunterricht freuen.

Außer den beiden Themen Badminton und Leichtathletik steht allerdings noch eine andere Sportart, die sich die Lehrer/innen aussuchen dürfen, auf dem Lehrplan. Meine Lehrerin hat sich für Speerwerfen entschieden, eine etwas ungewöhnlichere Sportart.

Als ich das erste Mal einen Speer in der Hand hatte, fand ich das Ganze ziemlich beängstigend und hatte tierische Angst einen meiner Mitschüler zu verletzen. Schon beim Tragen musste man höllisch aufpassen, denn die beiden Enden der Speere sind wirklich spitz und gefährlich. Nach den ersten Würfen merkte ich aber schnell, wie viel Spaß mir dieser Sport macht. Am Anfang ging es nur darum, dass die Spitze des Speeres stecken blieb und auch bis zum Ende der Stunde kamen wir nicht viel weiter als die sogenannten Steckwürfe, aber dennoch machte mir Speerwurf wirklich viel Spaß und die Technik war einfacher als gedacht.

Diese Erfahrung hat mir wieder einmal gezeigt, dass man sich auf solche neuen Dinge definitiv einfach einlassen sollte, denn oftmals stellen sie sich als cooler heraus als gedacht.