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Studieren im Ausland

Paris

Autor:
Tobias

Rubrik:
studium

10.03.2021

Bevor ich endgültig alle meine lieb gewonnen Freunde und die WG in Lyon verlassen musste, nutzte ich die letzte verbleibende Woche meines Erasmus-Aufenthaltes für einen dreitägigen Ausflug nach Paris. Gemeinsam mit vier anderen Studierenden aus dem Wohnheim stiegen wir am frühen Morgen in den Schnellzug von Lyon in die französische Hauptstadt ein. Schon nach knapp zwei Stunden kamen wir an und konnten auch direkt unsere Ferienwohnung für die kommenden Tage beziehen. Ich war überrascht vom sommerlichen Wetter, welches uns dort erwartete. Tagsüber war es meistens mit 14 Grad und Sonnenschein sehr angenehm für den Winter. So konnten wir gleich am ersten Tag zu einem längeren Spaziergang entlang der Seine mit ihren berühmten Buchhändlern aufbrechen. Wir folgten dem Fluss schließlich bis zu den Ausflugsbooten „Les mouches“, welche natürlich auch geschlossen waren. Unsere Endstation war der Eiffelturm. Dort blieb uns allerdings nur noch kurze Zeit zum Bilder machen, bevor wir die Metro nahmen, um pünktlich vor dem Beginn der landesweiten Ausgangssperre um 18 Uhr in der Ferienwohnung zu sein. Abends nutzen wir die gemeinsame Zeit zum ausgiebigen Kochen und für Spieleabende. Bereits am Vormittag kauften wir für die Abende ein, um zusätzlichen Stress am Nachmittag zu vermeiden. Am nächsten Tag schauten wir uns die Kathedrale Notre-Dame von außen an und liefen bis zum Hügel Montmartre. Dort angekommen konnten wir die imposante Basilika Sacré Cœur von innen bestaunen. Allerdings war es traurig, diesen Ort so menschenleer zu sehen. Besonders am sonst so belebten Place du Tertre, wo unter Nicht-Pandemie-Zeiten viele Künstler und Zeichner anzutreffen sind, erwarteten uns nur geschlossene Restaurants. Trotz aller Einschränkungen war es interessant, Paris von einer anderen Seite zu sehen, wenngleich es mich aber auch traurig stimmte. Zur Mittagszeit suchten wir meistens eine Bäckerei auf oder kauften uns Essen zum Mitnehmen, um es später im Park zu essen.

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