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Zwischen Studium und Beruf: Boulevard Bo

Autor:
Bo

Rubrik:
beruf & karriere

29.04.2021

Wimpernverlängerung, Tierbabys, Donuts oder Döner – aktuell bin ich völlig in der Welt der Boulevard-Themen versunken und ich liebe es! Was mich beim Fernsehen schon immer fasziniert hat, ist die Schnelligkeit und das Tempo in denen Sachen von statten gehen. Innerhalb kürzester Zeit werden Beiträge sendefertig gemacht und bis zum Zeitpunkt X muss der Beitrag stehen. In der Vergangenheit habe ich mich stets mit tagesaktuellen Nachrichtenthemen beschäftigt – und es geliebt. Diesen Monat konnte ich in die Welt des Boulevards reinschnuppern und nach vier Wochen bin ich sehr begeistert. Boulevard ist ein weiter Begriff und viele verbinden blutrünstige Geschichten oder Society-Tratsch damit. Meine Erfahrung ist jedoch eine andere. Ich habe in den letzten Wochen Themen bearbeitet, mit denen ich zuvor nur wenig zu tun hatte. Bunte Essensthemen oder spezielle Biographien – die ganze Bandbreite der Emotionen war vertreten. Dadurch, dass ich nicht unbedingt tagesaktuell gearbeitet habe, konnte ich häufig mit mehr Zeit an die Themen rangehen und die Beiträge kreativer gestalten – der ständige Blick auf die tickende Uhr und der damit verbundenen nahenden Sendung war weniger vertreten. Stattdessen konnte ich mehr ausprobieren, mehr experimentieren und mehr wagen. Nach drei Wochen Boulevard kann ich von mir sagen, dass Boulevard für mich vor allem viel Spielraum bedeutet, Dinge mal ganz neu zu denken. Nach diesen vier Wochen geht es für mich weiter – die nächste Station ruft. Vor Beginn meiner ersten Station hatte ich mich ein wenig gefürchtet, dass vier Wochen viel zu kurz sein würden, um einen echten Einblick zu bekommen. Aber ich habe mich getäuscht. Vier Wochen sind nicht lange, aber wenn die vier Wochen so voll gestopft sind mit neuen Erfahrungen, Erlebnissen und Aha-Momenten, dann reichen vier Wochen völlig.