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Zwischen Studium & Beruf: Seminarsommer

Autor:
Bo

Rubrik:
beruf & karriere

24.06.2021

Bei Temperaturen von über 30 Grad in einem vollen, stickigen Raum konzentriert zu bleiben, kann eine ziemliche Herausforderung sein. Bei fesselnden Seminaren und Projekten überwiegen jedoch definitiv die Neugier und die Lust auf neues Wissen. Der plötzliche Sommeranfang hat mich dann doch überrascht. Nach dem ungewöhnlich kühlen Mai und Juni-Anfang rollte die brennende Hitzewelle über Frankfurt und ganz Deutschland. Noch vor wenigen Wochen war das ständige Corona-Lüften noch eine ziemliche Qual, weil hierbei immer wieder ein kalter Luftzug durch den ganzen Körper ging. Inzwischen sind Arbeiten und Lernen ohne offene Fenster nicht mehr möglich. Mit dem Sommer und den damit einhergehenden wärmeren Temperaturen ändert sich etwas in der allgemeinen Stimmung. Der Alltag wird leichter, schöner und spontaner. Statt einem schnellen nach-Hause-huschen, sitzt man gerne noch nach dem Feierabend miteinander und genießt die neugewonnene Sommerfreiheit. Dieser Juni ist Tag für Tag vollgepackt mit einem Seminar nach dem anderen. Online, Audio, Kommunikation oder selber mal an der Kamera sein – nur ein Teil des aktuellen Seminarmonats. Dieser Monat ist außerdem ein besonderer für mich, weil ich zum ersten Mal sehe und spüre, wie sich die Arbeitserfahrungen aus den Praxisphasen mit der theoretischen Wissensvermittlung verknüpfen. In den Praxisphasen gab es Momente, in denen ich aufgrund fehlender Fähigkeiten an meine Grenzen kam. Einige dieser Hürden konnte ich diesen Monat überwinden und kann nun retrospektiv sagen, wie ich verschiedene Dinge besser hätte angehen können. Auch ist dieser Juni der letzte Kraftakt vor meinem ersten Urlaubsmonat. Fünf Monate bin ich nun schon Volontärin und habe meine Füße ins Arbeitsleben gedippt – fünf spannende, aber auch sehr fordernde Monate voller Überraschungen und Momente des echten Erstaunens. Meine große Erkenntnis ist, dass ich noch ganz am Anfang bin – nicht nur was das Volontariat angeht, sondern auch was meine Entwicklung betrifft. Was ich jedoch ebenfalls gelernt habe, ist dass ich schnell lerne und Lust habe auf ständige Erneuerung und Wissenszuwachs. Aktuell wirkt die Welt auf mich wie ein großer Abenteuerspielplatz: Manchmal schlage ich mir das Knie auf, aber beim Anblick auf die nächste Kletterpyramide bin ich wieder schnell Feuer und Flamme und auf dem Sprung.