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Studentenleben live

Bratwurst oder Tofu?

Autor:
Bille

Rubrik:
studium

29.06.2016

In meinem letzten Blog habe ich bereits davon erzählt, wie ich zur Vegetarierin wurde. Und das war gar keine so große Umstellung. Je mehr ich mich jedoch mit dem Thema Ernährung beschäftigte, desto häufiger kam ich mit Veganismus in Berührung. Ich schaute mir Videos im Internet an, las diverse vegane Blogs und unterhielt mich öfter mit einer Bekannten, die sich schon seit längerer Zeit vegan ernährt. Ich begann darüber nachzudenken, ob das auch für mich infrage käme. Zuerst erschien es mir schlicht zu kompliziert und zu extrem, auf sämtliche tierische Produkte zu verzichten. Allerdings leben rund 900.000 Menschen in Deutschland vegan. Irgendwie scheint dieser Lebensstil also doch ganz gut umsetzbar zu sein. Bevor ich mich aber vollständig dazu entschied, Veganerin zu werden, wollte ich mich zunächst umfangreich über eventuelle gesundheitliche Risiken informieren. Ein mir bekanntes Vorurteil war beispielsweise die mangelhafte Versorgung mit Proteinen bei einer rein pflanzlichen Ernährung. Tatsächlich reicht der Verzehr von beispielsweise Hülsenfrüchten, vollwertigem Getreide, Sojaprodukten und so weiter aber aus, um den täglichen Bedarf daran zu decken.
Natürlich ist es richtig, dass man sich wohl mehr Gedanken um die Zusammensetzung seiner Nahrung machen muss als vielleicht bei anderen Ernährungsformen. Allerdings hat dies auch den Vorteil, dass ich nun wesentlich besser über Lebensmittel und deren Inhaltsstoffe Bescheid weiß.

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