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Studentenleben live

Wohnzimmerkonzert

Vergangene Woche wurde ich in eine WG zu einem Wohnzimmerkonzert eingeladen. Kennt ihr Wohnzimmerkonzerte? Eine Band oder ein Solokünstler spielen, wie der Name sagt, in einem Wohnzimmer und die Hausbewohner laden dazu alle ihre Freunde ein, sodass man gemütlich auf Sofas oder auf dem Boden sitzt und gemeinsam die Darbietung genießt.
Als ich in der WG ankam, war aber niemand da. Ich ging hoch in die Wohnung und stand da etwas hilflos in einem leeren Raum. Irgendwann entdeckte ich eine wackelige Leiter, die zu einem Dachfenster führte. Vorsichtig kletterte ich hoch und siehe da! Alle möglichen Leute aus meinem Studiengang hockten auf dem Dach. Von dort aus hatte man einen wunderschönen Blick auf Magdeburg. Man sah die vielen, etwas verwilderten Parks, den Dom und die Elbe. Die Künstler waren zwei schwedische Sänger, die ihre eigenen Songs auf der Akkustikgitarre präsentierten. Die englischen Texte handelten von verlorenen Liebschaften, Problemen im Freundeskreis oder einem betrunkenen Gespräch in der Küche nach dem Ausgehen.
Als die Dunkelheit sich über uns legte, wurden Kerzen angezündet und jemand hatte für Obstteller gesorgt. Der Mond wirke riesig und es herrschte eine unheimlich schöne Atmosphäre. Es war ein toller Abend, der mir veranschaulichte, dass ich mich auf meine Zeit in Magdeburg freuen sollte.

Autor: Lukas  |  Rubrik: studium  |  Jun 30, 2016
Autor: Lukas
Rubrik: studium
Jun 30, 2016

Studentenleben live

Gesucht und gefunden

Mit großen Schritten nähere ich mich dem Zeitpunkt, an dem ich aus meiner Wohnung, die ich zur Zwischenmiete bezogen hatte, ausziehen muss. Es hieß also, eine neue Bleibe zu finden, die am besten genauso günstig, genauso groß und genauso zentral gelegen ist.
Nach meiner ersten WG-Besichtigung war ich aber schon ziemlich skeptisch. Das Zimmer war zwar groß, aber etwas zu teuer für meinen Geschmack und etwas zu weit vom Zentrum entfernt. Dazu kam, dass meine potenziellen Mitbewohnerinnen zwar nett waren, aber der Funke irgendwie nicht so richtig übersprang. Letztendlich bekam ich eine Absage und war ziemlich froh darüber. Ich wollte nämlich auf gar keinen Fall in eine Zweck-WG, dann lieber alleine. Demnach suchte ich auch nach Wohnungen für eine Person. Das Problem daran war meistens der Preis, denn so günstig, wie ich derzeit wohne, bekommt man höchstens im Wohnheim ein Zimmer und da sind die Plätze knapp bemessen.
Dann hatte ich ein ziemlich spontanes Vorstellungsgespräch für eine Dreier-WG-Neugründung, die mir auf den ersten Blick nicht so zusagte. Ich ging trotzdem hin und bin im Nachhinein unglaublich froh über diese Entscheidung. Nach der obligatorischen Wohnungsbesichtigung (gutes Zimmer, bezahlbar, schöne Gegend) saßen meine potenzielle neue Mitbewohnerin und ich auf dem Balkon und unterhielten uns über alles Mögliche, sodass ich beim Blick auf die Uhr vollkommen verblüfft merkte, dass schon eine Stunde vergangen war. Auf dem Rückweg beschloss ich, dass es sich für die WG lohnen würde, den etwas längeren Weg zur Uni in Kauf zu nehmen. Und am nächsten Tag kam die Zusage!

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Jun 29, 2016
Autor: Janna
Rubrik: studium
Jun 29, 2016

Studentenleben live

Bratwurst oder Tofu?

In meinem letzten Blog habe ich bereits davon erzählt, wie ich zur Vegetarierin wurde. Und das war gar keine so große Umstellung. Je mehr ich mich jedoch mit dem Thema Ernährung beschäftigte, desto häufiger kam ich mit Veganismus in Berührung. Ich schaute mir Videos im Internet an, las diverse vegane Blogs und unterhielt mich öfter mit einer Bekannten, die sich schon seit längerer Zeit vegan ernährt. Ich begann darüber nachzudenken, ob das auch für mich infrage käme. Zuerst erschien es mir schlicht zu kompliziert und zu extrem, auf sämtliche tierische Produkte zu verzichten. Allerdings leben rund 900.000 Menschen in Deutschland vegan. Irgendwie scheint dieser Lebensstil also doch ganz gut umsetzbar zu sein. Bevor ich mich aber vollständig dazu entschied, Veganerin zu werden, wollte ich mich zunächst umfangreich über eventuelle gesundheitliche Risiken informieren. Ein mir bekanntes Vorurteil war beispielsweise die mangelhafte Versorgung mit Proteinen bei einer rein pflanzlichen Ernährung. Tatsächlich reicht der Verzehr von beispielsweise Hülsenfrüchten, vollwertigem Getreide, Sojaprodukten und so weiter aber aus, um den täglichen Bedarf daran zu decken.
Natürlich ist es richtig, dass man sich wohl mehr Gedanken um die Zusammensetzung seiner Nahrung machen muss als vielleicht bei anderen Ernährungsformen. Allerdings hat dies auch den Vorteil, dass ich nun wesentlich besser über Lebensmittel und deren Inhaltsstoffe Bescheid weiß.

Autor: Bille  |  Rubrik: studium  |  Jun 29, 2016
Autor: Bille
Rubrik: studium
Jun 29, 2016