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Studentenleben live

Möglichkeiten

So richtig glücklich liefen die vergangenen zwei Wochen meines Praktikums nicht. Ich habe mich ziemlich mies gefühlt, weil ich beim Erstellen von Umweltgutachtertexten so vor mich hin stottere. Mein Betreuer ist ziemlich überlastet, weshalb für meine Einarbeitung nicht viel Zeit bleibt. Zumindest manchmal kommt es mir dann so vor, als wäre ich etwas schwer von Begriff. In jedem Fall fehlt mir aber die Erfahrung, um beispielsweise sagen zu können, welche Schutzmaßnahme für welches planungsrelevante Tier an dieser und jener Baustelle angebracht ist. Ziemlich gestammelt habe ich auch, als ich nach Möglichkeiten fragte, um nach dem Praktikum im Büro weiterzuarbeiten, zum Beispiel als studentische Hilfskraft. Denn ich merke, dass mich die Erfahrungen aus dem Berufsalltag voranbringen und deshalb würde ich die praktische Arbeit gern fortsetzten. Aber mein betreuender Landschaftsplaner verwies mich nur an andere Stellen und empfahl mir, mich frühzeitig um Kontakte und Stellen zu bemühen, wenn ich meine Masterarbeit in einem Betrieb schreiben möchte – sein Betrieb ist davon aber scheinbar ausgenommen.
Ach, es hat mich traurig gemacht, dass mehr als die lehrreichen sechs Wochen Praktikum im Landschaftsplanungsbüro für mich wohl nicht drin sind. Es sind jetzt nur noch zwei Wochen bis die Vorlesungen an der Uni Bayreuth auch für Geoökologen wieder beginnen und ich habe dabei ein sehr mulmiges Gefühl. Bevor es aber in Bayreuth für mich weiter geht, steht mir noch eine ganz neue Erfahrung bevor: Ein Vorstellungsgespräch für eine Anstellung beim Landschaftspflegeverband. Eine solche Anstellung bei einem Naturschutzverband wäre für mich eine echte Alternative zum Master, da mir die Berufserfahrung wichtiger ist als der höhere akademische Grad. Ich bin ziemlich aufgeregt und es tut gut, dass ich die Chance bekomme, mich vorzustellen. Drückt mir die Daumen!

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Oct 12, 2016
Autor: Mia
Rubrik: studium
Oct 12, 2016

Studentenleben live

Von Praktikum, Umzug und Semesterstart

Wie ich im vorigen Blog schon angedeutet hatte, waren meine Semesterferien mal nicht von viel Reisen und Entspannung geprägt. Ich habe ein zweimonatiges Praktikum in der forensischen Psychiatrie gemacht und gleichzeitig noch am Max-Planck-Institut als studentische Hilfskraft gearbeitet. Besonders viel Zeit für mich ist dabei nicht übrig geblieben. Aber dafür habe ich viel gesehen und gelernt. Ich weiß zum Beispiel jetzt, dass ich es mir doch sehr gut vorstellen kann, mal klinisch als Psychotherapeutin zu arbeiten. Gleichzeitig finde ich die Wissenschaft aber auch wahnsinnig spannend.
Zu all der Arbeit kam noch dazu, dass ich in einer Woche umziehe. Ich werde nämlich mit meinem Freund zusammenziehen und habe bei dieser Gelegenheit gemerkt, dass es noch mal viel aufwändiger ist, eine eigene Wohnung zu finden und zu mieten, als einfach die WG zu wechseln. Es gibt eine Wohnungsübergabe, man muss sich um einen Stromanbieter kümmern und wir haben weder eine Küche noch Geschirr. Zunächst dachte ich, dass die Organisation rund um die Wohnung nicht klappt während ich noch Praktikum mache. Aber so nach und nach hat sich doch alles gefunden und wir haben auch schon ganz viele Sachen, wie zum Beispiel einen Staubsauger, geschenkt bekommen. Jetzt bin ich gerade dabei, meine Siebensachen in Kartons zu packen. Und irgendwie habe ich das Gefühl, meine Besitztümer haben sich in den vergangenen Jahren rasant vermehrt. Ich habe schon mindestens zehn Bananenkisten gepackt und noch nicht mal die Hälfte eingepackt! Aber ich ziehe ja auch erst nächsten Samstag um und sollte trotz Univeranstaltungen in der kommenden Woche noch die Zeit finden, hier weiter einzupacken und meine Möbel abzubauen.
Diese Woche geht nämlich auch das neue Semester los. Ich habe nur zwei Psychologiemodule und zwar ein Aufbaumodul in klinischer Psychologie und ein Modul in pädagogischer Psychologie. Auf beides bin ich schon sehr gespannt. Ansonsten sollte ich noch ein Modul belegen, das nichts mit Psychologie zu tun hat, und weil ich mich nicht entscheiden konnte, habe ich jetzt Italienisch und ein Fach, welches sich „Energie und Umwelt“ nennt, auf dem Stundenplan. Mal schauen was mir besser gefällt! Außerdem muss ich dieses Semester auch schon anfangen, meine Bachelorarbeit zu planen. Darauf freue ich mich schon sehr. Aber erst mal muss ich noch eine Betreuerin und ein Thema finden.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Oct 11, 2016
Autor: Maja
Rubrik: studium
Oct 11, 2016

Studentenleben live

Von Usedom nach Rügenwalde

Am fünften Tag unserer Radtour sind wir in Swinemünde über die polnische Grenze gefahren und haben erst einmal Geld gewechselt: Das war ein großer Fehler. Eigentlich ist der Kurs der Wechselstuben besser, allerdings nicht direkt nahe der deutschen Grenze. Und dann sind wir auch noch ewig durch den Ort geirrt, um die Fähre zu finden. Auf dem polnischen Festland haben wir einen Eindruck von dem Urlaubsort bekommen: überfüllt und bunt. Über den Kanal und aus Swinemünde raus erwartete uns der schwierigste Wegabschnitt der ganzen Tour: Ein sandiger Feldweg über Wurzeln durch den Wald. Nach diesem gefühlten Mountainbike-Track sind wir erschöpft in Misdroy angekommen. Auch hier waren unzählige Menschen, überall wurde etwas an Ständen verkauft und Technomusik schallte aus Lautsprechern. Wir nahmen die erstbeste Unterkunft, da uns die Lust auf das Zelten vergangen war. Ergebnis: Ein kleiner Campingwagen aus den 70ern in einem Hinterhof. Am Abend schien uns dieser noch gemütlich und romantisch, doch auf dem harten Bett fühlten wir uns alles andere als wohl. Da wir aber sowieso Kilometer machen wollten, sind wir bereits im Morgengrauen aufgestanden und losgefahren.
Dieser Tag war für mich der schönste: Auch wenn es immer wieder schwierige Streckenabschnitte gab, war es sonnig und abwechslungsreich. Wir radelten durch viele Urlaubsorte mit Jahrmarktfeeling, auf Küstenradwegen direkt am Wasser entlang, auf einsamen Waldwegen und konnten sogar unser hoch gestecktes Tagesziel Kolberg erreichen. Diese Stadt ist zwar ein beliebtes Urlaubsziel seit rund 150 Jahren, wurde aber im Zweiten Weltkrieg leider stark zerbombt und etwas unschön wieder aufgebaut. Lediglich die Uferpormenade mit dem historischen Leuchtturm konnte uns begeistern.
Am darauffolgenden Tag verließ uns sowohl die Radfahrlust als auch die körperliche Kraft. In Rügenwalde nahmen wir uns für zwei Nächte ein Zimmer in einem auf urig gemachten Hotel und ließen es uns gut gehen. Rügenwalde ist wirklich ein schönes, historisches Städtchen direkt an einem Fluss. Am Tag darauf ging es dann mit dem Zug nach Danzig.

Autor: Lukas  |  Rubrik: studium  |  Oct 7, 2016
Autor: Lukas
Rubrik: studium
Oct 7, 2016