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Bachelor live

Hitzewelle

Autor:
Bo

Rubrik:
studium

17.08.2018

Falls ihr es noch nicht mitbekommen habt: Es herrscht in ganz Deutschland eine Hitzewelle historischen Ausmaßes. In den Medien werden Tipps zum Schlafen, Arbeiten oder auch einfach nur Überleben in der Hitze zum Besten gegeben. Alle haben nur noch einen Wunsch: die nicht existente Klimaanlage auf 19 Grad einstellen.
Zugegeben, es ist wirklich heiß. Es ist so heiß, dass schon die kleinste körperliche Anstrengung zu einer Schwitzattacke führt. Ab einem gewissen Punkt hilft auch Deo nicht mehr, selbst wenn es als Ganzkörperspray genutzt wird. Frankfurt hat sich in eine Betonhölle verwandelt und nicht das kleinste kühle Lüftchen sorgt für Erfrischung. Was hilft also tatsächlich? Mein persönlicher Favorit ist es, eine eiskalte Wassermelone nach der nächsten zu löffeln und dabei lethargisch auf dem kühlen Boden meiner Wohnung zu sitzen. Ich bin sehr froh darüber, dass ich bei der Temperatur zumindest nicht mehr in Bibliothek sitzen und für Klausuren lernen muss. Allen, die noch Klausuren vor sich haben, wünsche ich Nerven aus Stahl und ein kühles Gemüt.
Auch wenn ich vom Tippen schon schwitzige Hände bekomme, muss ich gestehen, dass ich zur Hitze-Fraktion gehöre. Natürlich wären drei bis vier Grad weniger angenehmer und natürlich kommen viele Mitbürger mit solchen Temperaturen nicht zurecht, aber es ist eben Sommer! Es riecht nach Sonnencreme, schmelzendem Eis und aufgeheizter Luft. Die Kleider werden heller und luftiger und das Leben entschleunigt sich ein wenig. Ich liebe hohe Temperaturen, prallen Sonnenschein, strahlend gelbe Sonnenschirme und das Gefühl, im Sommerurlaub zu sein. Von mir aus kann es ruhig noch eine Weile so weitergehen.

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