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Schülerleben live

Ansichten anderer

Jeder hat eine andere Meinung, wenn es darum geht, was man nach der Schule machen sollte. Die einen sind der Meinung, man sollte direkt einen Beruf erlernen, die anderen finden eine Auszeit nicht schlecht. Doch auch wenn es um die Art der Auszeit geht oder um die Frage, ob Ausbildung oder Studium, gibt es verschiedene Ansichten. Ich weiß nicht, was das Richtige ist. Ich weiß nur, was ich will. Oder besser gesagt, was ich ursprünglich wollte. Ein Jahr raus, gemeinsam mit meiner besten Freundin, mit einem Rucksack und zu Fuß. Vor allem wollten wir die Chance haben spontan zu sein und über uns selbst entscheiden zu können. Diese Idee finden wir realistisch, wenn wir beide darüber reden. Doch dann stellen sich andere Meinungen wie Steine auf unseren Weg. Es wird über Geld und Versicherungen gesprochen. Mit jedem Gespräch werde ich unsicherer und fange an, unseren Plan für eine unsinnige Idee zu halten. Wir denken über Kompromisse nach und entfernen uns dabei immer weiter von dem, was wir tatsächlich wollen.
Manchmal muss man sofort Handeln und manchmal muss man Dinge abwarten. Wir werden beides gleichzeitig tun. Wir werden uns zur Sicherheit auf Studiengänge oder für Ausbildungen bewerben. Doch gleichzeitig werden wir abwarten. Wir werden auf Antworten auf unsere E-Mails warten, die wir vor ein paar Wochen nach Frankreich geschickt hatten. Wenn diese negativ ausfallen, dann wollen wir unser Glück vielleicht in Irland, England oder Schottland versuchen. Alles wäre sicherlich viel einfacher, wenn wir uns an eine Organisation wenden würden, doch dafür fehlt uns das nötige Geld. Also werden wir weiterhin versuchen, unser Work and Travel selbst auf die Beine zu stellen. Die Hoffnung stirbt schließlich zuletzt.

 

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Feb 11, 2019
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
Feb 11, 2019

Schülerleben live

Spielsportfest

Jedes Jahr findet am Donnerstag vor den Weihnachtsferien an unserer Schule das Spielsportfest statt. Meistens wird Volleyball gespielt. Ab der elften Klasse darf man sich aussuchen, ob man in ein Schiedsrichterteam geht oder, ob man mitspielen möchte. Voriges Jahr bin ich froh darüber gewesen, nicht spielen zu müssen. Ich bin alles andere als gut im Volleyball. Viele Teams nehmen das Spiel aber sehr ernst und ziehen dem Spaß den Erfolg vor. Doch dieses Jahr haben sich ein paar Personen zu einem Team zusammengeschlossen, die ich sehr gern habe und die wie ich, nur zum Spaß spielen wollten. Da wir uns zu spät angemeldet hatten, stand unsere Zulassung bis zum Vortag noch in Frage. Als wir erfuhren, dass unser Team doch mitmachen durfte, bastelten wir ein paar Schilder mit unserem Teamnamen und passenden Bildchen. Diese nähten wir uns kurz vor dem Spiel auf unsere T-Shirts, was nicht nur uns, sondern auch die Zuschauer zum Lachen brachte.
Wir spielten nicht besonders gut Volleyball. Doch niemand von uns ärgerte sich über die eigenen Fehler oder die der anderen. Wie wir erwartet hatten, verloren wir fast alle Spiele, hatten aber unheimlich viel Spaß. Daher störte es mich nicht, dass das Turnier länger dauert als angekündigt war und ich dementsprechend spät zu Hause war. Alles in allem war es ein schöner Tag und ein gelungener Ausklang zum Jahresende.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Jan 31, 2019
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
Jan 31, 2019

Schülerleben live

Alles auf Anfang

Vor Kurzem haben wir darüber nachgedacht, unsere Pläne zu ändern. Eigentlich wollten wir auf Wanderschaft durch Deutschland Richtung Norden gehen und zwischendurch arbeiten. Aber ist das realistisch? Vielleicht wäre es besser, für drei Monate an einen bestimmten Ort zu reisen, dort zu arbeiten und dann noch einmal für drei Monate an einen neuen Ort zu reisen. Dieser Plan hätte einige Vorteile. Wir können so ins Ausland gehen und unsere Sprachkenntnisse aufbessern, wir hätten einen sicheren Aufenthaltsort und müssten uns keine Sorgen um die Verpflegung machen. Und das Beste: Ich könnte auf verschiedenen Pferdehöfen arbeiten. Das wäre auch die beste Chance für mich, herauszufinden, ob ein Beruf mit Pferden etwas für mich wäre, denn das ist schon lange ein Traum von mir. Auch für meine Freundin wäre diese Möglichkeit von Vorteil. Ich könnte für die zweite Etappe alleine irgendwo hinfahren, während sie wieder nach Hause fährt und ein Praktikum für ihr geplantes Studium absolviert. Wir sind vorerst bei dieser neuen Möglichkeit geblieben und haben eine Bewerbung geschrieben, die wir demnächst an verschiede Höfe in der Camargue senden wollen. Dort wollen wir die ersten drei Monate verbringen, wenn es bei diesem Plan bleibt.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Jan 21, 2019