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USA

Osterferien

Vor einer Woche hatte ich meine letzte Vorlesung - über die Rekonzeptualisierung der Kindheit in der Aufklärung - nun sind Osterferien. Wer am Geld knappst, hat nun ein bißchen mehr Zeit für seinen Nebenjob. Wem das nicht so wichtig ist, der flog mit Freunden nach Florida - Sonne tanken, am Strand liegen, Party machen etc. Dort unten, nicht weit von Disney Land erholt sich die ganze Ostküste von Winterkälte und schlechtem Wetter.

Ich hingegen folgte der Einladung eines Geschichtsprofessors ins noch winterliche Boston - eine Stadt, die in ihrer backsteingeprägten Architektur sehr britisch wirkt und für ihre Universitätskultur bekannt ist. Ich half dem Professor mit seiner Internetseite, die er für seine Studierenden einrichtet. Er zeigte mir die außerordentliche Bibliothek der Universität Harvard, eine Uni, die zu den besten der Welt gehört, auch aufrgund von großzügigen Spenden. Dass Bildung in einer Dienstleistungsgesellschaft wichtig ist, hat man an den großen privaten Hochschulen in den USA scheinbar am Besten begriffen und umgesetzt.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Mar 25, 2008
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Mar 25, 2008

USA

Amerikanische Kaffeekultur

Dass Amerikaner die größten Kaffeetrinker sind, ist vielleicht nicht so bekannt, wie, dass wir Deutsche viel Bier trinken. Es wird einem aber schnell klar, wenn man sich hier einlebt. Meine freien Stunden verbringe ich nicht selten in einem der vielen Kaffeehäuser hier. Da gibt es nicht nur Starbucks, das nun auch in Deutschland Fuß fasst, nein fast überall gibt es Kaffee von mehr oder minder guter Qualität - und der hilft! In meiner Schulzeit war ich nachmittags meist ziemlich erschöpft und brauchte bis zum Abend, um wieder an Fahrt zu gewinnen. Mit einem guten Becher Kaffee kann ich auch am Nachmittag Aufgaben machen, lernen oder mich mit Freunden einfach besser unterhalten.

Täglich verbringe ich mindestens zwei Stunden in einem sehr freundlichen, fast familiären Kaffeehaus nur wenige Minuten von meiner Wohnung entfernt. Es herrscht ein angenehmes und oft stimulierendes Klima. Der kabellose Internetzugang ist kostenlos und nicht selten sitzen ein Dutzend Leute um mich herum mit ihren Laptops - Studis, so wie ich und andere die sich hier sozusagen ihr Büro einrichten. Mein Kaffeehaus hat fair gehandelten und biologisch angebauten Kaffee und ist wirklich urgemütlich. Wenn man hoch rechnet, wie viel man im Monat und im Jahr für Kaffee ausgibt, ist das gar nicht mal so wenig, aber als regelmäßiger Kunde gibt es lauter Spar- und Rabattmöglichkeiten. Beispielsweise kann man seine eigene Tasse mitbringen und mit einer Karte ist jeder zehnte Kaffee kostenlos. Von der Vielfalt an Geschmacksnoten, die ich täglich kennenlerne bin ich fasziniert.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Mar 12, 2008
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Mar 12, 2008

USA

Studenten laufen Amok

Kurz nach den letzten zwei Amokläufen an amerikanischen Universitäten waren auch an meiner Uni sowohl Studierende, als auch Sicherheitsleute angespannter. Ohne Ausweis kommt man hier nirgends rein. Dieses allgemeine Mißtrauen ist schade, aber angesichts der Tatsachen verständlich. In Deutschland war es für mich auf der Suche nach einer Uni kein Problem mal in Würzburg oder München in eine Vorlesung rein zu schauen. Da gibt es zwar auch manchmal Aufpasser - aber hier muss man oft mit einem elektronischen Ausweis durch eine Schranke, wie im Schwimmbad oder in der Metro.

Glücklicherweise verfliegt die Angespanntheit angesichts des Alltags aber wieder recht schnell. Die Einstellung der Amerikaner zum Thema Waffen ändert sich aber leider nicht. Mehr als die Hälfte aller amerikanischen Haushalte hat mindestens eine Handschusswaffe. Viele Amerikaner sind Waffensammler und Bücher über Waffen findet man an den prominentesten Stellen jeder Buchhandlung. Ich habe mich erst vor Kurzem mit einem Germanistik-Professor hier unterhalten. Wenn er über das Thema Waffen und das Bürgerrecht zum Waffenbesitz diskutiert, dann sieht er nur schwarz und weiß.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Mar 5, 2008
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Rubrik: studium
Mar 5, 2008