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Studieren im Ausland

Gefährliches Surfabenteuer?

Autor:
Manuel

Rubrik:
studium

25.10.2013

Baywatch war 90er, heute schaffen es Realityshows in die Hauptsendezeit. Piha Rescue heißt eine der erfolgreichsten dieser Shows in Neuseeland. Sie geht schon bald in die zehnte Staffel. Ähnlich wie bei Baywatch geht es um Rettungsschwimmer am Piha Beach und deren tägliche Herausforderungen. Die Anwohner sind sich einig, dass das auf jeden Fall Bildungswert hat und viele Schwimmer daran erinnert wie gefährlich die Wellen an diesem Strand sind. Darüber hinaus locken sie jede Menge Surfer an, auch diejenigen, die zum ersten Mal auf dem Brett stehen.

 

Mit einigen zu schreibenden Essays in Aussicht, musste ich aber leider passen, als gute Freunde von mir trotz rauen Wetters zum Surfen fuhren. Dorothe und ihr Freund sowie Baz waren Surfneulinge, nur Markus und Francisco konnten schon Wellenreiten. Letzterer war der einzige, der nicht von der Strömung hinausgesogen wurde und deswegen die Rettungshelfer informieren konnte. Währenddessen schwamm Markus den anderen hinterher, sie retteten sich auf raue Felsen, an denen sie sich Schürfwunden an Armen und Beinen zuzogen. Ein Board zersplitterte sogar daran. Dorothes Freund allerdings war verschwunden. Sie, am Rande eines Nervenzusammenbruchs, nachdem sie erst von einem Helikopter umkreist und schließlich von einem Boot mit Kameramann gerettet worden waren, erfuhr erst am Strand, dass ihr Freund um die Halbinsel getrieben und mit Unterkühlung an den Strand gespült wurde. Im Endeffekt, ging alles heil aus, abgesehen davon, dass sie den Schaden der Surfboards ersetzen mussten und nächstes Jahr wahrscheinlich im Fernsehen sind. Das sollte Lektion genug sein, das Meer nicht zu unterschätzen. Surfen ist zwar an sich nicht gefährlich, aber Leichtsinn sollte man auf seinen Trip nicht mitnehmen.

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