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Master live

Ankunft in Finnland

Autor:
Nele

Rubrik:
studium

05.09.2018

Spontan hatte ich mich entschlossen, die letzte Vorlesungswoche nicht an der Uni, sondern bei einer Freundin in Finnland zu verbringen. Auf dem Weg nach Helsinki musste ich in Berlin umsteigen. Da mein Flug erst am nächsten Tag ging, musste ich die Nacht am Flughafen verbringen. Dummerweise hatte ich mir nicht besonders viele Gedanken darüber gemacht, wie ich Zeit totschlagen sollte. Meine Hoffnung auf ein geöffnetes Café, in dem ich mich zumindest mit Kaffee wachhalten könnte, wurde enttäuscht. Dementsprechend müde kam ich schließlich in Helsinki, der Hauptstadt Finnlands an.
Als erstes fiel mir auf, dass Finnland verglichen mit Deutschland auffallend ausgestorben wirkte. Es waren nur wenige Menschen unterwegs. Im Hostel hielt ich erst einmal ein ausgedehntes Nickerchen und wurde von besagter Freundin, die inzwischen auch im Hostel angekommen war, geweckt. An den folgenden Tagen erkundeten wir zusammen die Sehenswürdigkeiten Helsinkis. Am meisten ist mir hierbei im Gedächtnis geblieben, wie schön grün alles war.
Einen Tag verbrachten wir zum Großteil auf einer Helsinki vorgelagerten Insel, auf der sich eine Befestigungsanlage befunden hatte. Dort erfuhr ich etwas über die politische Geschichte Finnlands, das erst seit vergleichsweise kurzer Zeit unabhängig ist und immer wieder zwischen die Fronten Schweden und Russland geriet.
Wir haben auch schon weitere Pläne geschmiedet: Obwohl ich nur eine Woche bleiben kann, fahren wir mit dem Zug nach Lappland, genauer nach Rovaniemi und Tornio an der Grenze zu Schweden.

 

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