interaktiv

Zwischen Schule & Beruf

Vom Suchen und Finden einer Gastfamilie

Autor:
Katharina

Rubrik:
auszeit nach dem abi

19.03.2008

Es hätte so schön sein können: Nachdem ich den Tipp bekommen habe, mir meine Gastfamilie bei greataupair selbst zu suchen, habe ich mich auf der Homepage sofort umgesehen. Wow, dachte ich, so viele Angebote von Gastfamilien aus den „Traumgegenden" der USA: San Francisco, San Diego, Los Angeles... - Kalifornien pur!

Als ich mich registrieren wollte, kamen mir jedoch große Zweifel. Ich habe mich gefragt: Betrüge ich damit nicht meine eigentliche Agentur, die mir bisher bei meiner Bewerbung so hilfreich zur Seite stand? Nein, den Gedanken habe ich sofort verworfen. Wenn ich eine Familie finden sollte, müsste sie sich nur bei meiner Agentur melden und mich dann ganz normal aussuchen. - Somit würde alles korrekt ablaufen.

Aber: Bei meiner Registrierung habe ich gelesen, dass doch einige Kosten anfallen würden, obwohl die Organisation mit einer freien Registrierung wirbt. Sobald man aber eine Gastfamilie persönlich anschreiben möchte, muss man zahlen. - Zwar nicht unendlich viel, aber genug, um mir darüber klar zu werden, dass ich eigentlich einfach nur Geduld haben muss - und das kostet kein Geld, ich muss einfach bei meiner Agentur bleiben. Und ein Gutes hat das „sich aussuchen lassen", anstatt „selbst auszusuchen": Wenn mich eine Familie als Au-pair haben will, dann, weil sie sich für mich und vor allem für meine Persönlichkeit interessiert. Mit all meinen in der Bewerbung angegebenen Stärken und Schwächen.

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