Rubrik:
studium
03.02.2024
Wir möchten unser Online-Angebot gut auf deine Bedürfnisse anpassen. Zu diesem Zweck setzen wir sogenannte Cookies ein. Entscheide bitte, welche Cookies du zulassen möchtest. Die Arten von Cookies werden nachfolgend beschrieben. Bitte beachte: Je nachdem, welche Cookies du zulässt oder nicht, stehen dir anschließend womöglich nicht mehr alle Funktionen der Website zur Verfügung. Mehr Informationen dazu findest du in unseren Datenschutzhinweisen
Einige unserer Cookies sind technisch bedingt – ohne sie würde unsere Website nicht richtig funktionieren. Sie sind unter anderem erforderlich für die portalweite Suchfunktion, das Anzeigen von Videoinhalten und deine Datenschutzeinstellungen.
Diese Cookies ermöglichen es uns, anonymisierte Daten zu deinem Besuch für Statistiken und die Analyse unserer Website zu sammeln. Wenn du diese Cookies zulässt, hilfst du uns dabei, die Website für die zukünftige Nutzung zu optimieren.
Autor:
Noah
Rubrik:
studium
03.02.2024
Der erste Satz, die erste Zeile, der erste Absatz und die erste Seite sind immer die schwierigsten, wenn es darum geht, etwas aufs Papier zu bringen. Dabei ist es, zumindest bei mir, egal, ob ich einen Blog, einen Liebesbrief oder meine Bachelorarbeit schreibe.
Ständig stelle ich mir dabei Fragen wie: Will ich wirklich so anfangen? Soll ich das nicht erst später einbringen? Brauche ich vielleicht hier schon eine Quelle? Fragen über Fragen, doch werde ich mit jedem Schriftstück, das ich verfasse, besser – denn es gilt bei mir eine Devise: Es ist immer leichter, über etwas zu diskutieren, das schon dasteht, als über ein leeres, weißes Blatt. Diese Devise musste ich mir auch wirklich sehr zu Herzen nehmen, als ich meine Bachelorarbeit schrieb – denn hier ist es mir wirklich schwergefallen, einfach mal zu beginnen. Schließlich ist es der Abschluss des Studiums, zählt zudem zu 20 Prozent in die Gesamtnote ein und wird noch für die Nachwelt in der Universitätsbibliothek aufbewahrt. Aber es galt auch: Lieber steht irgendetwas erst mal in der unendlichen Leere des Word-Dokuments, bevor es wieder einen Tag ohne Fortschritt gibt.
Und so kam ich Schritt für Schritt weiter und das Geschriebene fing tatsächlich an, mir zu gefallen. Ich brauchte zwar für die ersten drei Seiten knapp sieben Tage, aber dann lief der Motor langsam, aber sicher an. Dabei geholfen haben mir auch Nachtschichten in der Bibliothek – wenn man nahezu alleine in diesem fünfstöckigen Monstrum sitzt, das sich unsere Bib nennt, fällt es mir immer leichter, die richtigen akademischen Worte zu finden. Aber ich hatte auch noch nicht wirklich Eile –, schließlich waren es noch fünf Wochen bis zur Abgabe – da gab es noch viel Zeit auch für Prokrastination und unnötige Zugreisen.
Vielen Dank für dein Feedback zu dieser Seite! Deine Kritik oder dein Lob zu abi.de kannst du uns gerne auch ergänzend über „Kontakt“ mitteilen. Deine abi» Redaktion
Diese Seite ist erreichbar unter:
https://abi.de/interaktiv/blog/bachelor-live/der-erste-schritt-ist-immer-der-schwerste