Rubrik:
studium
21.05.2021
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Autor:
Anna
Rubrik:
studium
21.05.2021
Was genau versteht man eigentlich unter psychologischer Beratung? Welche Ansätze gibt es dazu? Was ist der Unterschied zu einer Psychotherapie? Und: Wie sieht der Aufgabenbereich eines Beraters oder einer Beraterin aus?
Das sind Fragen, auf die ich noch vor ein paar Wochen kaum eine genaue Antwort gewusst hätte. Dieses Semester soll sich das ändern: ich besuche aktuell das Seminar „Grundlagen der Beratungskompetenz“, um einen ersten Überblick über das weite Feld der psychologischen Beratung zu bekommen. Einige meiner Eindrücke möchte ich hier schildern, denn ich finde das Seminar wirklich sehr spannend.
Zunächst haben wir gelernt, dass professionelle Beratung vor allem auf Problemklärung und Konfliktlösung abzielt. Es geht also nicht darum, direkte Ratschläge zu erteilen. Stattdessen soll die ratsuchende Person dabei unterstützt werden, ihre Gedanken zu ordnen, neue Blickwinkel einzunehmen und aus ihren Stärken und Ressourcen eine Lösung (oder eine Möglichkeit zum Umgang mit belastenden Situationen) zu entwickeln.
Dabei ist es aus Sicht des Beraters ganz wichtig, eine offene und emphatische Grundhaltung einzunehmen und sich auf die ratsuchende Person einzulassen, um das Anliegen gut nachvollziehen zu können.
Im Gegensatz zur Psychotherapie ist Beratung nicht auf „Krankheitsbilder“, sondern eher auf spezifische Lebenssituationen zugeschnitten: So gibt es zum Beispiel die sicherlich vielen bekannte Studien- und Berufsberatung, aber auch Beratungsstellen für Kinder, Jugendliche und Eltern, Paarberatung, Trauerberatung…
Soweit zu den Grundlagen. Schon nach wenigen Seminarstunden fanden wir uns in kleinen Gruppen wieder, in denen wir ein Beratungserstgespräch simulieren sollten. Diese Art von Übungen vermittelt natürlich nur einen kleinen Einblick, denn um tatsächlich Berater oder Beraterin zu werden, muss man nach dem Studium noch eine ca. zweijährige Ausbildung anschließen. Für mich war es trotzdem ein Sprung ins kalte Wasser, da ich auch noch direkt die Rolle der Beraterin hatte. Letztlich hat die Übung aber wirklich Spaß gemacht und war eine interessante Erfahrung.
Ich freue mich schon auf die nächsten Seminarstunden – und darauf, im Herbst hoffentlich ein Praktikum in einer Erziehungsberatungsstelle zu machen!
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