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Master live: Studienfinanzierung Teil 2

Autor:
Britta

Rubrik:
studium

15.04.2021

In meinem letzten Blogeintrag habe ich euch die Grundgedanken zu meinem Finanzplan vorgestellt. Nachdem ich euch gezeigt habe, (1) wie meine Kostenaufstellung aussieht, möchte ich euch jetzt Möglichkeiten (2) zum Sparen und zur (3) Beziehung finanzieller Mittel vorstellen.

(2) Um zukünftig weniger Geld auszugeben, habe ich mir die Kostenpositionen, die ich im ersten Schritt erfasst habe, nochmal genauer betrachtet und überlegt, ob es günstigere Alternativen gibt. So habe ich etwa Versicherungsverträge, Kontoführungsgebühren und meinen Internettarif mit den Angeboten und Preisen anderer Anbieter verglichen. Dabei ist mir aufgefallen, dass es sich durchaus lohnt etwas Zeit in die Recherche zu stecken. Gerade für Student*innen gibt es häufig Vergünstigungen. Einige Internetplattformen und Agenturen bieten übrigens gratis Versicherungschecks und andere Vergleichsmaßnahmen an.

Des Weiteren habe ich mein Konsumverhalten bezüglich des Lebensmittel- und Kleidungshoppings überdacht. Wichtig ist mir vor allem, keine Lebensmittel mehr wegzuschmeißen. Damit spare ich nicht nur Geld, sondern tue auch der Umwelt einen Gefallen. Am besten funktioniert das mit wöchentlichen Essensplänen, in denen auch Reste eingeplant werden. Bei Kleidung setze ich jetzt noch mehr auf Second-Hand-Shops und Kleidertauschbörsen. In Zeiten von Corona findet man diese vor allem online. Nicht selten findet man dort auch Stücke, die noch ungetragen mit Etikett günstig verkauft werden. Sonstige Konsumgüter, wie Möbelstücke oder andere Gebrauchsgegenstände erwerbe ich oft gebraucht über Verkaufsplattformen oder Nachbarschaftsportalen und habe dabei bisher sehr gute Erfahrungen gemacht.

(3) Obwohl ich jetzt weniger Geld ausgebe als vor dem Studium, bin ich natürlich auf einen gewissen Betrag im Monat angewiesen. Auch hier kommen bei mir wieder Second-Hand-Foren zum Einsatz. Dinge, die ich nicht mehr benötige, verkaufe ich und freue mich, wenn ich somit etwas zur Nachhaltigkeit beitragen kann. Weitere offensichtliche Einnahmequelle sind Minijobs oder Werkstudentenstellen. Da ich gerade im ersten Semester jedoch zeitlich sehr eingeschränkt war, kam nebenbei arbeiten in diesem Zeitraum nicht für mich in Frage. Ich habe mich also auch hier über Alternativen informiert und bin fündig geworden: Studierende können nicht nur BaföG beantragen, sondern haben auch die Möglichkeit (zinsfreie) Studienkredite abzuschließen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, sich für einzelne Stipendien zu bewerben. Einen Stipendienplatz zu bekommen ist nicht einfach und es gehen Pflichten damit einher, dafür decken sie häufig die gesamten Lebenshaltungskosten.

Egal für welche Art der Studienfinanzierung und Finanzplanung ihr euch entscheidet, ich hoffe, ich konnte euch mit meinen Methoden ein paar Tipps liefern. Bis bald!