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100 erste Tage an der Uni

Klausuren-Chaos

So, endlich ist es geschafft. Die Prüfungen des zweiten Semesters sind vorbei. Das Lernen dafür hat uns natürlich unheimlich gestresst. In den letzten Wochen vor unserem ersten Test „Wirtschaftsmathe" war die Stimmung am Boden und niemand wollte bei dem unglaublich tollen Sommerwetter drinnen sitzen und den ganzen Tag nur lernen. Die entspannten Studentenwochen waren eindeutig vorbei, die Clubs wurden immer seltener besucht, die Vorlesungen waren weniger besetzt und das tägliche Mittagessen vor dem Fernseher musste auch ausfallen. Gegessen wurde nebenbei beim Auswendiglernen von Formeln und Co..

Als es dann endlich soweit war und die Woche, in der jeden Tag eine Prüfung stattfinden sollte, kam, passiert natürlich wieder die Katastrophe! Nicht nur, dass die Prüfungen sehr schwer waren und alle sich aufregten, nein, ich wurde auch noch krank! Dienstagabend kündigt sich die Erkältung mit Fieber schon an ...

In den ersten Tagen danach ließ es sich zwar noch aushalten, aufzustehen und zur jeweiligen Prüfung zu gehen, doch dann brach die Krankheit eben doch ganz aus und so konnte ich zur letzten Prüfung gar nicht erst antreten. Super gelaufen, würde ich mal sagen!

Selbstverständlich konnte ich dann auch nicht mit meinen Freunden den Beginn der Semesterferien feiern, auf den wir uns alle schon so gefreut hatten!

Naja, aber ändern kann ich es jetzt eh nicht mehr. Jetzt heißt es eben erstmal die Ergebnisse abwarten, denen ich eher besorgt entgegen blicke, und trotzdem die Ferien genießen.

Denn eins weiß ich zumindest genau: Ich brauche Entspannung pur!

Autor: Fanny  |  Rubrik: studium  |  Aug 14, 2012
Autor: Fanny
Rubrik: studium
Aug 14, 2012

100 erste Tage an der Uni

Wenn ein Wohnheim feiern will ?

Schon seit der Wohnheimeröffnung im vergangenen Semester kursierten die wildesten Gerüchte über eine Eröffnungsparty. Aus dieser wurde schnell eine Sommerparty, die in diversen Campus-Zeitschriften immer wieder unbestimmt für Juni oder Juli angekündigt wurde. Die ominöse, vom Studentenwerk organisierte Party, vielfach von jedermann zitiert, schien kurz bevorzustehen, denn plötzlich rollten LKW-Ladungen Sand in unseren Wohnheimsinnenhof: Es sollte pünktlich zum Sommerfest ein Beachvolleyballfeld fertiggestellt sein. Dutzende Freiwillige halfen, den Sand zu verteilen, Netzte zu spannen und bespaßten sich gegenseitig. Eine Sammelaktion für eine wasserdurchlässige Plane unter dem Feld brachte 250 Euro ein. Die Vorfreude wuchs. Doch noch immer war kein Termin angesetzt.

Eines sonnigen Dienstagnachmittags war es dann soweit, ich trat in den Hausflur, mir strahlte ein ermunternd grünes Plakat entgegen und ich fing laut an zu lachen. Das Studentenwerk lud ein: von 15 bis 18 Uhr. Offensichtlich war ich nicht die einzige, die sich arg an ihren Kindergeburtstag erinnert fühlte, überall hörte man erheiterte Kommentare. Trotzdem ist die Stimmung eher positiv: Man kann auch mit einem ganzen Wohnheim nach 18 Uhr die Altstadt unsicher machen!

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Jul 23, 2012
Autor: Inga
Rubrik: studium
Jul 23, 2012

100 erste Tage an der Uni

Esperanto — oder Mathe für Sprachbegabte!

Die Reaktionen fielen einseitig aus: Was willst du denn damit? Warum verschwendest du deine Zeit so? Und das mitten in der Klausurphase?! Von meinen Kommilitonen war wahrlich keiner angetan von meiner fixen Idee, Esperanto zu lernen. Das spricht doch keiner!

Stimmt nicht ganz. Esperanto ist eine Plansprache, erfunden 1887 von einem Polen namens Zamenhof zum Zweck der internationalen Kommunikationserleichterung. Kurz: Esperanto sollte Weltsprache werden. Auch als blauäugiger Idealist muss man zugeben, dass dieses Projekt zunächst gescheitert ist. Nichtsdestoweniger wird die Zahl der Esperantosprecher auf etwa eine Million geschätzt. Natürlich gibt es Abweichungen, aber unbestritten ist, dass es auch mehrere Tausend Esperanto-Muttersprachler gibt.

Eine Sprache also, die sich zwar nicht durchsetzt, aber bestehen bleibt und das als völlig frei erfundene Plansprache. Kurzerhand meldete ich mich für ein Wochenendseminar an, das eigentlich überhaupt nicht in meinen Zeitplan passte, dafür aber meine Begeisterung für eine Sprache weckte, die in meinen Ohren zwar etwas holprig klingt, aber so logische, ausnahmsfreie Strukturen hat, wie man sie nur aus der Mathematik kennt. Mathe für Sprachbegabte – oder eben Esperanto!

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Jul 13, 2012
Autor: Inga
Rubrik: studium
Jul 13, 2012