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100 erste Tage an der Uni

Urlaubslust

Autor:
Katha

Rubrik:
studium

30.03.2016

Nach sechs scheinbar endlosen Wochen ist die Klausurenphase endlich vorbei. Das Gefühl, mit ruhigem Gewissen lesen, fernsehen und ausgiebig kochen zu können ist einfach überwältigend, wenn man eineinhalb Monate nur davon träumen konnte. Und schon jetzt bin ich überzeugt, im für mich am besten passenden Studiengang gelandet zu sein. Denn schon nach dieser ersten Klausurenphase zeigt sich deutlich, dass es einigen meiner Kommilitonen etwas schwerer fiel, das verlangte Pensum zu bewältigen. Ich habe mich zwar auch alles andere als bravourös oder gar musterschülermäßig geschlagen, bin aber trotzdem relativ zufrieden mit meinen Ergebnissen.

Sechs von sieben Klausuren habe ich bestanden. In Höherer Mathematik durchzufallen, gehört ja schon fast zum guten Ton an der RWTH – rede ich mir zumindest ein. Doch genug von den Klausuren: Ein Blick in meinen Kalender für die nächsten drei Wochen zeigt mir, dass ich ziemlich viel geplant habe. Ich habe allen Urlaubs- und Kurztripvorschlägen von Familie und Freunden begeistert zugestimmt und nun ist dabei ein mehr oder weniger lückenlos verplanter Zeitraum zustande gekommen. Darüber bin ich eigentlich auch ganz froh, denn wenn man nach dem Lernstress auf einmal gar nichts mehr vorhat, kommt schnell Langweile auf – und damit kann ich nicht gut umgehen.

Zum Glück geht es also nach einem dreitägigen Besuch in Heidelberg direkt weiter in den Familienurlaub. Kaum von da zurück darf ich auch schon mit meinem Freund nach Rom fliegen: Ich freue mich unglaublich auf die nächsten Wochen!

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