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Wie vergeude ich heute meine Zeit?

Autor:
Lydia

Rubrik:
ausbildung

03.01.2019

So ziemlich jedem Menschen ist wohl dieses Phänomen bekannt: Prokrastination. Prokrastinieren bedeutet, anstehende Aufgaben immer wieder aufzuschieben. Einfacher gesagt: Wenn ich mich mit dem Lernen für eine Klausur beschäftigen soll, muss ich auf einmal ganz dringend die Küche putzen.
Auch in der Berufsschule haben wir über das Thema gesprochen. Um herauszufinden, was unsere größten Zeitfresser sind, haben wir die Aufgabe bekommen, eine „Zeitfressertabelle“ zu erstellen. Es wird aufgezeichnet, wie jeder seine Zeit tatsächlich verbringt, und wie jeder seine Zeit eigentlich verbringen möchte oder sollte.
Mir fiel es schwer, diese Tabelle auszufüllen. Da ich seit der Mittelstufe neben der Schule gearbeitet habe und trotzdem meinen Hobbys nachgegangen bin, habe ich ein recht gutes Zeitmanagement entwickelt. Ich bin der Typ Mensch, der anstehende Sachen sofort erledigt und ungerne aufschiebt. Stundenlanges Serienschauen oder fünfmal am Tag die ganze Wohnung aufzuräumen ist weniger mein Ding. Im Gegenteil – ich kann gar nicht so lange still sitzen und mir Filme anschauen. Ich werde dann immer total unruhig. Selbst wenn ich mal meinen Fernseher anmache, schaue ich maximal zwei Folgen. Und meistens arbeite ich dann nebenher am Laptop.
Für den einen oder anderen hört sich das jetzt sehr diszipliniert und vielleicht auch spießig an, aber das ist es nicht. Ich bin ziemlich glücklich mit meinem Leben. Viele Dinge erfordern nun einmal viel Zeit. Mein Alltag verlangt nun mal Koordination. Mit der Tabelle habe ich trotzdem so meine Probleme. Richtige Zeitfresser finde ich nämlich nicht in meinem Leben. Wobei: Über so etwas nachzudenken, ist schon ein Zeitfresser.

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