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Was wurde aus meinen Neujahrsvorsätzen?

Autor:
Lydia

Rubrik:
ausbildung

02.05.2019

Wer kennt es nicht: Kurz vor Jahresende überlegt man sich gute Vorsätze für das neue Jahr, nur um sie dann eine Woche später links liegen zu lassen.
Ich gestehe, auch ich mache es nicht anderes. Deshalb habe ich gar nicht erst irgendwelche unrealistischen Ziele gesetzt, sondern mir überlegt, was ich wirklich möchte und was ich tatsächlich auch umsetzen kann.
Ganz so einfach war die Umsetzung dann trotzdem nicht: Ich habe mich noch keinem Boulderkurs angeschlossen, noch keine Gartenmöbel für meinen Balkon gekauft und mich auch noch nicht für einen Gebärdensprachkurs angemeldet. Schon lange bin ich von dieser Sprache fasziniert und habe mir vorgenommen, sie eines Tages zu lernen. Zu meiner Verteidigung muss ich allerdings sagen, dass es schwer ist, einen Kurs konsequent zu verfolgen, wenn ich im Schichtdienst bin. Also habe ich mir in den vergangenen Jahren viel selbst beigebracht. Es gibt mittlerweile so viel Material im Internet, dass man sich eine gute Basis aneignen kann. Ich möchte aber über die Grundlagen hinauskommen. Also habe ich es jetzt tatsächlich gewagt und mich für einen Gebärdensprachkurs angemeldet. Auch wenn es nicht immer möglich sein wird, alle Kurstage zu besuchen, freue ich mich schon extrem darauf, viele neue Wörter und Grammatikregeln zu lernen.
Warum Gebärdensprache? Abgesehen davon, dass sie eine kommunikative Brücke zu vielen gehörlosen Menschen darstellt, finde ich es cool, mit Mimik und Gestik zu kommunizieren. Es ist wie eine Art Geheimsprache und gerade im Klinikalltag äußerst praktisch, wenn ich einen Patienten habe, der sich nur so äußern kann.
Ich kann es gar nicht abwarten, demnächst wieder neuen Input zu kriegen! Somit habe ich nun wenigstens schon mal einen meiner Vorsätze in Angriff genommen.

 

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