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Studentenleben live

Mein Weg zur Bachelorarbeit

Autor:
Noelle

Rubrik:
studium

16.03.2015

Die Bachelorarbeit muss etwas ganz Großes werden. Das denken sich wahrscheinlich viele, die kurz vor dem Abschluss stehen – und dabei geht es nicht bloß darum, den Notenschnitt zu verbessern. Aber wie findet man eigentlich das richtige Thema? Genau diese Frage stelle ich mir schon lange. Da mein letztes Semester immer näher rückt, wächst natürlich auch der Druck.

Ich will nicht behaupten, dass mein Studium das schwierigste Studium überhaupt ist, aber was die Bachelorarbeit angeht, könnte es für meinen Geschmack ruhig etwas einfacher sein. Zwar ist es auf der einen Seite super, wenn man sich ganz frei aussuchen kann, worüber man schreiben möchte, aber andererseits kann genau diese Freiheit zum Problem werden.

Für mich war immer klar, dass ich meine Abschlussarbeit in Germanistik schreiben werde. Englisch ist zwar als Zweitfach auch ganz nett, aber irgendwie hatte ich damit immer nur Stress und den will ich mir zum Schluss natürlich nicht nochmal unnötig ans Bein binden. In letzter Zeit habe ich jedoch begonnen, an dieser Entscheidung zu zweifeln, und das liegt nicht nur daran, dass ein passendes Thema, sondern auch die dazugehörigen Prüfer gefunden werden müssen. Da ich „erst“ seit drei Semestern in Göttingen studiere, kenne ich aber leider kaum Profs und daher weiß ich auch nicht, wen ich bezüglich meiner anstehenden Arbeit fragen könnte. Manchmal hilft da nur eins: Google. So findet man wenigstens schon einmal heraus, wer überhaupt für den angestrebten Themenschwerpunkt zuständig ist. In meinem Fall ist das die Jugendliteratur der jüngeren Geschichte und der Gegenwart, doch was das Thema betrifft, bin ich mir immer noch ziemlich unsicher. Klar, es gibt so viele tolle Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Das Blöde ist nur, dass die meisten davon aus dem englischsprachigen Raum stammen und darüber kann ich doch nicht in Germanistik schreiben.

Zum Glück gibt es ja immer Freunde und Bekannte, die das Ganze schon hinter sich haben. Und deshalb wird der nächste Schritt für mich erst einmal sein, diese Leute auszuquetschen, bis ich etwas schlauer geworden bin. Am Ende ist die Abschlussarbeit schließlich auch nicht viel mehr als eine etwas groß geratene Hausarbeit.

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