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Studentenleben live

Fahrradflut - Fluch und Segen

Heute endeckte ich wieder einige neue Fahrradständer an der Uni. Und gleich sind sie belegt. Seit auf dem Campus in der Innenstadt wieder Seminare und Vorlesungen stattfinden, seit die riesige Mensa wieder in Betrieb genommen wurde, wird die Innenstadt täglich von Fahrrädern überflutet. Jeder Student hat hier ein Fahrrad. Leipzig ist die Stadt der kurzen Wege. Jeder will mit dem Fahrrad möglichst nahe an die Uni. Deshalb haben wir unter dem Campus sogar eine Fahrradgarage. Doppellagig werden hier die Räder in Spezialständer geschoben und gehoben. In der Universitätsstraße wurden im April einige Autoparkplätze zu Fahrradparkplätzen umgewandelt. Statt einem Auto zehn Fahrräder – also Platz für hundert weitere Räder. Außerdem wurden entlang der Mauer des Seminargebäudes weitere zwanzig Meter Fahrradständer angebracht – noch einmal Raum für 60 bis 80 Räder. Heute waren es nur fünf neue Ständer – nur zehn Räder. Aber sie wurden an einem sehr bezeichnenden Platz angebracht: neben dem Eingang zur Fahrradgarage – als ob sie überliefe. Es werden sicher nicht die letzten sein, denn noch immer stellen wir unsere Räder auf die Behinderten-Parkplätze, reihenweise entlang der Blinden-Tastkante, auf die Feuerwehrzufahrt oder mitten auf den Campus. Und immer wieder, wenn z.B. der Wind kräftiger weht, ergeben sich wunderbare Dominoeffekte die das Bild einer menschenlosen Massenkarambolage erzeugen.

Mir gefällt diese Flut, erscheint es mir doch so viel schöner mit dem Rad, als mit der Bahn oder dem Auto zur Uni zu kommen. Ein Graus wäre mir eine Uni, zu der ich mit dem Auto fahren müsste – mit eigener Autobahnabfahrt... Entspannter und fröhlicher, gesünder und freundlicher erscheinen mir die Fahrradfahrer – das ist Lebensqualität.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Jul 11, 2011
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Jul 11, 2011

Studentenleben live

Zurück zum Start

 

Am letzten Freitag war ich wieder an jenem Ort, an dem alles angefangen hatte – naja, mehr oder weniger jedenfalls: Ich war auf dem Abiball der diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten meiner alten Schule. Wieder einmal zur Schule gehen.

Aber abends und als Ehemalige. Ich war trotzdem merkwürdigerweise ziemlich aufgeregt und nervös. Es war so, als ob ich in der Zeit zu meinem Abiball zurück gereist wäre. Es war wirklich haargenau dasselbe Gefühl. Diese „Zeitreise“ wurde auch noch dadurch perfekt illusioniert, dass ich auf jede Menge alter Schulkameraden traf. Es war fast so, als sei unser Jahrgang komplett. Dazu noch die Lehrer, denen man einiges Neues zu erzählen hatte („ja, die kleine Ex-Schülerin Jacqueline ist jetzt bald fertig mit dem Studium“), eine Band, die für klasse Stimmung auf der Tanzfläche sorgte – alles in allem ein überaus gelungener Abend. Und eine gute Gelegenheit meinem Freund einmal zu zeigen, wo ich denn meine Zeit im Alter von zehn bis neunzehn Jahren verbracht hatte.

Wir tanzten, bis ich meine Füße wortwörtlich nicht mehr spürte – aber das war der Abend allemal wert. Als krönenden Abschluss gab es noch ein schönes Andenken dazu: Ein nachträgliches, „richtiges“ Abiballfoto mit meinem Freund.

Das nächste gemeinsame Treffen mit der alten Schulclique ist bereits geplant. Eins steht definitiv fest: Es wird ein laaaanger, spaßiger Sommer werden…

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Jul 4, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Jul 4, 2011

Studentenleben live

"Copy and paste?!"- Nein, danke!

Im Rahmen unseres Englischkurses „Foreign Markets“ erstellen wir zusammen mit unserem Professor ein E-Book, in dem wir unterschiedliche „Global Issues“ behandeln. Dies reicht von der Finanzkrise über die Fukushima-Katastrophe bis hin zum allgegenwärtigen Thema AIDS/HIV. Pro Nase sollen wir mindestens drei bis fünf Seiten Ausarbeitung abliefern. Meiner Meinung nach ist dies eine super Vorbereitung für die anstehende Bachelor-Thesis in einem Jahr. Auch wenn der Umfang nun noch um einiges geringer ausfällt, die Techniken bleiben die gleichen: Richtiges Zitieren will gelernt sein. Ein bloßes Herauskopieren und Einfügen relevanter Textpassagen kommt für uns nicht in Frage.

Was einem in diesem Fall alles drohen könnte, darüber bin ich dank meines Studienfaches „Wettbewerbsrecht“ bestens informiert: Das Urheberrecht hat so manche Kniffe, die man lieber nicht unterschätzen sollte, es sei denn, man hat Interesse daran, sein Geld oder seine Freiheit (denn neben Geld- können auch Freiheitsstrafen die Folge sein) zum Fenster hinauszuwerfen. Nein, dieses Ziel verfolgt natürlich keiner meiner Kommilitonen. Ganz im Gegenteil: Es geht uns darum, ein eigenes Werk zu schaffen, das gemäß Urheberrecht Individualität und ein gewisses Maß an Schöpfungshöhe aufweist. Dies bedeutet, dass wir etwas Neues entstehen lassen, das in diesem Sinne bisher kein Mensch zuvor geschaffen hat und auch nicht so ohne Weiteres zu kopieren ist. Sind diese Kriterien erfüllt, dann gilt es als Werk und ist automatisch geschützt. Aufregend, oder?!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Jun 16, 2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Jun 16, 2011