interaktiv

Studentenleben live

Notwendig, aber unverständlich

Autor:
Leon

Rubrik:
studium

09.05.2012

Wer schon mal in den Genuss gekommen ist, sich konkret mit seiner Studienordnung auseinandersetzen zu müssen, weiß, wovon ich rede. Der Kampf gegen unverständliche Satzkonstruktionen, komplizierte Formulierungen und Modulbeschreibungen sind das eine. Widersprüche und unlogische Aussagen das andere und weitaus Schlimmere. Da verkommt ein kurzer, verständnissuchender Blick in die 17 Seiten umfassende Schrift schnell zu einem Ärgernis.

In meinem Fall wollte ich einfach nur nachschauen, was in den nächsten Semestern an Modulen belegt werden muss und wie viele Leistungspunkte noch offen sind. Doch schon diese, eigentlich wenig komplizierte, Aufgabe wurde zu einer echten Herausforderung. Welche Veranstaltungen waren nun obligatorische Schlüsselqualifikationen und welche nicht? Wird das eine Seminar nun mit drei oder fünf Leistungspunkten bewertet? Schlauer bin ich nach der Lektüre der Studienordnung jedenfalls nicht geworden, eine E-Mail an die Prüfungsbeauftragte half dann weiter.

Doch das kann aus meiner Sicht nicht die Lösung sein. Eine Studienordnung sollte den Studierenden eine einfach beschriebene und hilfreiche Übersicht über die Struktur des jeweiligen Studiengangs bieten. Schließlich bildet sie die Grundlage für die Zeit an der Universität und ist unabdingbar. Wenn jeder versteht, was mit den einzelnen Formulierungen gemeint ist, muss man auch keine zusätzliche E-Mail schreiben. Es wäre also eine erstrebenswerte Entlastung für die Verantwortlichen und vor allem für uns Studierende!

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