Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studentenleben live

Unser neuer Uni-Campus — futuristisch, funktional, steril

Seit diesem Semester können wir auch das neue Hauptgebäude unseres Uni-Campus‘ nutzen – das Augusteum. Hier stand vor 500 Jahren noch ein Kloster, mit der Reformation wurde es der Universität übertragen und dann im zweiten Weltkrieg beschädigt. Die SED wollte mit allem Alten brechen und sprengte das Gebäude und die daneben stehende Uni-Kirche vor fast 50 Jahren. Mittlerweile wurden sie aber wieder aufgebaut. Die neuen Gebäude haben die gleiche Silhouette, sehen aber doch ganz anders aus – viel Glas, Stahl und ein paar Fassadensteine. Auf der einen Seite geht es hinunter in die unterirdische Fahrradgarage. Dort ist auf zwei Etagen Platz für vielleicht 1.000 Fahrräder – diebstahlsicher und trocken – sonst würde der Campus in Fahrrädern untergehen. Von dort geht ein Aufzug in dem, was mal der Kirchturm war, hoch zum Audimax oder noch höher zu den Juristen und Wirtschaftswissenschaftlern. Dem Geist der Zeit entsprechend bekommen die natürlich die modernsten Gebäude – wobei Historiker und Philosophen sich hier wahrscheinlich gar nicht wohl fühlen würden. Ganz angenehm ist jedoch die große Halle um das Audimax herum. Ein großer Raum mit himmelragend-hohen weißen Säulen, an einer Wand beeindruckende Grabmale aus der zerstörten Kirche – einer mit Sensenmann und Totenschädel. In einer Ecke befinden sich einige Reihen von Tischen mit integrierten Computern oder mit Steckdosen für den eigenen Laptop. Hier herrscht eine ganz angenehme Atmosphäre. Ich komme gerne her, um in Ruhe etwas zu lesen oder zu arbeiten. Wenn mir mal langweilig wird wirbele ich einfach auf den am Boden festgeschraubten Drehstühlen herum, bis mir schwindelig wird. Ansonsten kommt ja kein Leben in diesen sehr funktionalen, aber auch ziemlich sterilen Ort.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  Nov 8, 2012
Autor:
Rubrik: studium
Nov 8, 2012

Ausbildung in den Medien

Die Bombe platzt

Der Tag fing ganz ruhig an. Vor meiner Nachmittagsschicht checkte ich wie üblich die letzten Nachrichten, um gut vorbereitet in die Redaktionskonferenz zu gehen. Und dann plötzlich das:

+++Eilmeldung+++ FLUGHAFEN BER: ERÖFFNUNGSTERMIN ABGESAGT +++Eilmeldung+++

Ich konnte zunächst gar nicht glauben, was ich da las, aber als auch andere Zeitungen die Meldung brachten, war die Sache klar: Die groß angekündigte Eröffnung des neuen Berliner Flughafens in knapp einem Monat war tatsächlich auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

Mit dem Gefühl im Bauch, dass das heute ein ziemlich intensiver Tag in der Redaktion werden könnte, machte ich mich auf den Weg zum Studio. Am Fahrstuhl traf ich dann auch schon auf meinen Kollegen, der mit Mikrofon bewaffnet aus der Tür stürmte. „Stimmen von der Straße sammeln!!!“, rief er mir noch im Vorbeilaufen zu. Das konnte ja noch heiter werden...

In den Redaktionsräumen angekommen, war schnell klar, dass Pausen heute eher Mangelware sein würden. Ich wurde sofort mit einem Zettel ausgestattet, auf dem an die zwanzig Telefonnummern standen: „Anrufen und Meinungen einholen!“, hieß es nur. Also ließ ich die Leitungen glühen und rief bei Flughafenbetreibern, Experten und Politikern an, um fleißig O-Töne zu sammeln. Am Ende des Tages wusste ich nicht mehr, wie viele Menschen ich angerufen hatte, aber mein halb-taubes Ohr sagte mir, dass es auf jeden Fall genug gewesen sein mussten.

Als die letzten Kollegen nach Hause gingen und so langsam wieder so etwas wie Ruhe in der Redaktion einkehrte, war ich zwar erschöpft, aber irgendwie auch zufrieden. Denn: Für solche Tage lebt man als Radio-Journalist. Tage, an denen sich die Nachrichten überschlagen und man bei all der Hektik einen kühlen Kopf bewahren muss, um die Hörer gut zu informieren; und dass nicht erst am nächsten Tag, sondern dann, wenn es passiert!

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  Nov 6, 2012
Autor: Leon
Rubrik: studium
Nov 6, 2012

Studentenleben live

Umzug und Praktikumsplatz: Check! (Teil 2)

Mein Freund und ich hatten also unsere freien Tage dahingehend genutzt, um unser neues Zuhause einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir schlenderten also wie Touristen mit der Kamera bewaffnet durch die Stadt und stellten fest, dass es viel zu entdecken gab.

Abends ging ich noch einmal meine Mails durch und freute mich über eine ganz besonders: Ich wurde zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen! Als ich drei Tage später zu diesem Termin erschien, war ich merkwürdigerweise überhaupt nicht aufgeregt. Nicht einmal ein kleines bisschen. Das heißt aber nicht, dass ich ruhig gewesen wäre – ganz im Gegenteil: Ich fragte mich, warum ich um Himmels willen nicht nervös war. Ich versuchte mich davon nicht beirren zu lassen und konzentrierte mich auf die Fragen, die mir gestellt wurden.

Am nächsten Tag musste mein Freund wieder zur Uni und ich machte es mir mit einem guten Buch auf dem Sofa bequem, als plötzlich mein Handy klingelte: Es war die Personalassistentin des Unternehmens, bei dem ich das Bewerbungsgespräch hatte. Falls ich immer noch interessiert sei, würden sie mir sehr gern die Praktikumsstelle anbieten. Ich sagte natürlich zu, denn auch mir hatte das Gespräch sehr gut gefallen: Ich würde viele Workshops besuchen und auf diese Weise viele neue Dinge lernen können.

Zwei Tage später erschien ich bereits zu meinem ersten Arbeitstag – ihr dürft also gespannt sein, was ich noch alles zu berichten habe!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Nov 6, 2012
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Nov 6, 2012