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Studentenleben live

Ein Stückchen mehr Modernität könnte nicht schaden

Autor:
Leon

Rubrik:
studium

18.06.2013

Der Unterschied zwischen den Vorlesungen in meinen beiden Fächern Politik und Geschichte ist schon beachtlich. Nein, die fachliche Qualität der Dozenten am Historischen Institut ist durchweg gut bis hervorragend. Vielmehr ist es die technische Aufbereitung, die erhebliche Differenzen aufweist. Auf der einen Seite die Politik-Vorlesungen, die allesamt mit Powerpoint und der Online-Plattform „Moodle“ arbeiten, und auf der anderen Seite die auf den Professor und in seltenen Fällen den Overhead-Projektor beschränkten Geschichts-Vorlesungen. Diesen technischen Unterschied können zwar einige Dozenten mit ihrer lebendigen Vortragsweise auffangen, die Nachbereitung der Sitzungen fällt in Politik jedoch wesentlich einfacher, da die Vorlesungsfolien einfach im Internet abgerufen werden können.

Doch selbst dieser Weg der Wissensaufnahme ist aus meiner Sicht noch nicht ganz perfekt. Denn: Sollte man mal nicht an der Vorlesung teilgenommen haben, hat man einzig die Powerpoint-Folien als Grundlage. Was fehlt, sind die erklärenden Worte des Dozenten, der etwa ein erläuterndes Beispiel gibt oder die Erkenntnisse der Grafik XY darlegt. So gut dieser Weg der Archivierung ist, er hat eben auch seine Tücken.

Meine Idee, um das Ganze moderner und besser zu gestalten, wäre daher, die Vorlesung per Video aufzuzeichnen und die Datei dann anschließend auf die schon existierende Plattform im Netz hochzuladen. Dies bietet den Vorteil, oben genannte Erläuterungen des Professors mit in die Nachbereitung einbeziehen zu können. Technisch wäre das zu schaffen, allein der Mut zum Schritt in die Moderne müsste gewagt werden. Meine Unterstützung hätte dies allemal!

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