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Studentenleben live

Studentenküch

Autor:
Miriam

Rubrik:
studium

29.11.2013

Mit mindestens einer warmen Mahlzeit am Tag von Mutti verwöhnt kommt der frischgebackene Student im Studentenleben an und stellt fest, dass das ganz schöner Luxus war. Nicht, dass wir daheim nicht auch mitgeholfen hätten, hier mal einzukaufen, da mal zu schnippeln oder zu kochen – aber jeden Tag und alles alleine zu machen, das macht keinen Spaß mehr. Hatte ich am Anfang meiner Studentenzeit noch – wie ich es von daheim gewohnt war – alles da, verschlankte sich mein Sortiment Stück für Stück. Irgendwann habe ich nur noch darauf geachtet, dass Brot, Käse und Milch immer da waren. Es ist einfach langweilig, immer nur für sich selbst zu kochen und in meiner Puppenküche, bestehend aus zwei Herdplatten und einer Spüle, aber keinem richtigen Platz zum Schneiden, arbeitet es sich auch nicht gerade wie bei Tim Mälzer.

Dann wäre da noch die Mensa als Alternative – ich beklag mich nicht, es ist billig und man bekommt einiges auf den Teller – wären da nur nicht immer diese Bauchschmerzen danach …

Ein weiteres Problem ist das Einkaufen ohne Auto. Auf Sprudel verzichte ich schon lange, schließlich sind die Kisten ganz schön schwer. Leitungswasser tut‘s auch. Wenn ich dann mit einem Rucksack auf dem Rücken und drei Tragetaschen in den Händen endlich wieder daheim ankomme, bin ich immer völlig fertig.

Aber ein Gutes hat die Studentenküche doch: Den anderen geht es genauso und so kann man sich oft zum gemeinsamen Kochen treffen.

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