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Studentenleben live

Neues Semester, neuer Studiengang

Der Semesterbeginn ist zwar jetzt schon etwas länger her, aber ich werde trotzdem drüber schreiben, denn für mich war es kein Semesterstart wie jeder andere – schließlich habe ich den Studiengang gewechselt. Nach zwei Semestern Medizin und langem hin und her, habe ich mich dazu entschlossen, zu Psychologie zu wechseln. Glücklicherweise habe ich im Nachrückverfahren einen Platz in Leipzig bekommen und kann hier bleiben.

Am Anfang des Semesters gab es viele schöne Veranstaltungen, die der Fachschaftsrat organisiert hat. Wir sind etwa zum Cospunder See geradelt, waren beim Brunch und haben einen Stadtspaziergang gemacht.

Aber nicht nur der Fachschaftsrat hat uns einen schönen Einstieg beschert, auch die Professoren haben jeweils am ersten Termin ihrer Vorlesungen noch mal erklärt, was ihr Fach eigentlich ausmacht und warum es sich lohnt, sich damit zu beschäftigen. Generell ist der Umgangston sehr angenehm und familiär. Aber klar. Wir sind jetzt insgesamt 80 Studierende im ersten Semester – in Medizin waren wir 360.

Ich habe mir für das erste Semester drei Module ausgesucht: Statistik, Biopsychologie und Einführung in die Psychologie. Besonders gefällt mir Statistik – endlich ist mal was richtig logisch! Biopsychologie ist bis jetzt eine Mischung aus Physiologie, Neurologie, Anatomie und Biologie. Das fühlt sich ein bisschen wie Medizin-Nachwehen an. Die Einführung in die Psychologie ist sehr spannend. Hier wir je Vorlesung ein Bereich der Psychologie vorgestellt. Letztes Mal war Entwicklungspsychologie dran. Dabei haben wir etwas über verschiedene Entwicklungstheorien gehört und gelernt, ab wann Babys Stimmen und Silben auseinanderhalten können.

Das Beste ist aber, dass mir nebenher Zeit für Salsa tanzen, im Fachschaftsrat mitwirken und für meine Freunde bleibt. Ich muss nicht jede Minute genau durchplanen, so wie das letztes Jahr bei Medizin der Fall war.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Dec 19, 2014
Autor: Maja
Rubrik: studium
Dec 19, 2014

Studentenleben live

Praxisangebote im Master

Sehr positiv fällt mir an der Uni Tübingen auf, dass uns immer wieder die Möglichkeit geboten wird, mit Praktikern aus der Medienbranche in Kontakt zu kommen. Bisher haben wir mit einem Autor vom Spiegel gearbeitet, hatten eine Sitzung mit einem Mann, der für das SWR-Fernsehen Beiträge macht, und einen Fotografen zu Besuch. Außerdem hat eine Frau ein Seminar gehalten, die beim SWR-Radio arbeitet.

Gestern war ich bei Goeerki, einem jungen Mann, der es geschafft hat, von den Einnahmen seines Youtube-Channels leben zu können. Für uns ist es wichtig, mit solchen Personen zusammenzutreffen, damit wir uns besser vorstellen können, welche Richtung uns Spaß machen kann, ohne gleich überall ein Praktikum machen zu müssen. Außerdem können wir von den berichteten Erfahrungen und Tipps der Praktiker ganz anders profitieren als von grauer Theorie. So sagte Goeerki zum Beispiel, dass sein Erfolgsrezept in den sozialen Medien Authentizität sei. Zudem sei es wichtig, etwas zu machen, was es so noch nicht gibt.

Zusätzlich zu medienpraktischen Angeboten bietet die Uni Tübingen auch viele andere Möglichkeiten, sich fortzubilden. Gerne möchte ich noch am „Studium Oecologicum“ teilnehmen. Es handelt sich dabei um eine Reihe von Veranstaltungen, die sich mit den Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz beschäftigen. Bei Teilnahme an drei Kursen erhält man sogar ein Zertifikat.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Dec 18, 2014
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Dec 18, 2014

Studentenleben live

Die Woche der Umfragen

Im Rahmen meiner Masterarbeit habe ich diese Woche gleich drei Umfragen verschickt. Mein Ziel war es, die unterschiedlichen Wahrnehmungen von Kontaktpunkten, die Kunden mit einem Unternehmen beziehungsweise einem Produkt haben, zu untersuchen. Hierzu habe ich eine Umfrage an die Mitarbeiter des jeweiligen Unternehmens geschickt und eine weitere an zwei unterschiedliche Kundengruppen. Momentan läuft die Umfrage noch, aber ich konnte es mir nicht verkneifen, mir schon einmal die ersten Ergebnisse anzusehen. Ich hatte natürlich berücksichtigt, dass nicht alle Empfänger an meiner Umfrage teilnehmen würden und entsprechend mehr einkalkuliert.

Trotzdem war ich total überrascht, als ich bereits am nächsten Tag schon fast meine Wunschanzahl erreicht hatte. Die Öffnungs- und Klickraten meiner Online-Umfrage waren der reinste Wahnsinn – also im positiven Sinne. Am Wochenende werde ich mich an die Auswertung setzen. Wird bestimmt richtig spannend! Am meisten gespannt bin ich natürlich darauf, welche signifikanten Gemeinsamkeiten und Unterschiede es gibt. Für die Auswertung macht es sich sicher bezahlt, dass ich während meines Bachelors einen Excel-Kurs belegt habe. Denn mit diesem Programm kann man die Daten richtig schön aufbereiten.

Da ein weiterer Teil meiner Arbeit auf diesen Ergebnissen aufbaut, bin ich selbstverständlich auch gespannt, wohin mich die Erkenntnisse führen werden: Wo gibt es akuten Handlungsbedarf? Welche Zielsituation sollte angestrebt werden und wo muss ich deshalb mit meinem Konzept ansetzen? Die Woche der Umfragen wird also mit einem Wochenende der Einblicke enden. Hoffentlich gibt es ein Happy End.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Dec 16, 2014
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Dec 16, 2014