interaktiv

Studentenleben live

April, April

Autor:
Luisa

Rubrik:
studium

16.04.2015

Fünf Tage nach Veröffentlichung der Hausarbeitsthemen schneit eine E-Mail von unserem Prof rein: Hiermit wird der Prüfungsumfang eingeschränkt. Eigentlich ein Grund zur Freude – aber nicht, wenn man schon Tage und Nächte in eben diese Prüfung investiert hat. Während einige bereits resigniert schnaubend ihre getane Arbeit löschen, huschen andere wie aufgeregte Hühner in der Bibliothek von Tisch zu Tisch. „Habt ihr schon die Mail gesehen?“ Für einen Aprilscherz kam sie leider einen Tag zu früh.

Ich stecke also mittendrin, in der berühmt-berüchtigten Hausarbeitenphase. Drei Hausarbeiten, sechzig Seiten, vier Wochen. Kein Arbeitspensum, bei dem man morgens nach dem Aufwachen auf „Snooze“ drückt und sich noch mal genüsslich umdreht. Die erste Woche vergeht hochmotiviert, hochkonzentriert und hochdiszipliniert. Endlich lernt man mal, wo die ganzen Bücher in der Bib stehen, in die man sonst ja doch nie reinguckt. Und eigentlich macht es ja auch Spaß, wissenschaftlich zu arbeiten und mal richtig Zeit zu haben, sich mit den vorgegebenen Fällen auseinanderzusetzen.

Doch mit steigenden Außentemperaturen sinkt die Motivation. Will ich wirklich noch drei Wochen von morgens bis abends in der Bib brüten?

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