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Studentenleben live

Geschafft

Das fett rot umkringelte Datum, an dem ich meine Seminararbeit abgeben musste, ist vorbei. Das heißt: Ich habe sie abgegeben!!! Das ist Freude pur, auch wenn mein Kopf erst einmal ein paar Stunden gebraucht hat, um sich vom Drama um Myanmars Souveränität zu lösen. Der Endspurt war noch mal anstrengender als gedacht – wer rechnet schon damit, für Formatierungen und Korrekturen zwei volle Tage aufbringen zu müssen? Immerhin lag ich besser in der Zeit als so manche meiner Kommilitonen, die die letzten 28 Stunden vor dem Abgabetermin in der Bib verbracht haben.

Und jetzt? Viel Zeit! Endlich kann ich wieder zu den tausend interessanten Vorträgen gehen, die es an der Uni wöchentlich gibt. Ich kann ausschlafen, Freunde treffen und Sport machen. Gut, ich muss in den kommenden drei Wochen noch zwei Vorträge halten, mich auf ein Examen vorbereiten und eine Klausur schreiben … Aber egal, bis zum Beginn der Bachelorarbeit in fünf Wochen habe ich – gefühlt auf jeden Fall – erstmal frei.

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  Jun 22, 2015
Autor: Luisa
Rubrik: studium
Jun 22, 2015

Studentenleben live

Probleme mit der Bachelorarbeit

Letzte Woche war ich kurz davor, mein Studium ohne Bachelor abzuschließen und alles hinzuwerfen. Bin ich eine Dramaqueen? Vielleicht. Aber ich hatte auch gute Gründe. Das Thema für die Bachelorarbeit hatte ich mir schon vor einer Weile überlegt. Wie bei einem Referat und der mündlichen Prüfung sollen Produktnamen im Fokus stehen. Dazu hatte ich die Idee, eine Umfrage zu machen, um zu testen, welche Produkte Menschen – vielleicht in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht oder Bildungsstand – hinter unterschiedlich stark abstrahierten Produktnamen vermuten. Die Dozentin war anfangs etwas skeptisch, schien sich aber von mir überzeugen zu lassen, und so ahnte ich nichts Böses, als ich am Nachmittag im Kolloquium an der Reihe war, vor den anderen mein Thema vorzustellen.

Ich legte die erste Folie auf und schon kam die erste Meldung: „Bist du sicher, dass du das so machen willst? Wenn du noch eine weiterführende Frage stellst, ist der Auswertungsaufwand so hoch, gerade wenn du möglichst 100 Probanden befragen willst.“

Und das war erst der Auftakt. Obwohl der Kurs aus wirklich netten Menschen besteht, die ihre Kritik freundlich, konstruktiv und definitiv berechtigt anbrachten, fühlte ich mich immer mehr wie eine Idiotin, weil ich all diese Probleme überhaupt nicht gesehen hatte. Am Ende der Stunde hatte ich ein mieses Gefühl im Bauch. Nicht nur, weil ich so viel einstecken musste, sondern auch, weil ich mit meinem Praxisteil jetzt noch einmal ganz von vorne anfangen musste. Dazu mischte sich eine gewisse Wut auf die Dozentin. Sie hatte doch gewusst, was ich vorhatte. Warum hatte sie nicht früher eingegriffen und mir ein besseres Thema empfohlen oder mir zumindest nahegelegt, in eine andere Richtung zu überlegen? Da war wohl noch ein Termin bei meiner Dozentin fällig.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Jun 18, 2015
Autor: Janna
Rubrik: studium
Jun 18, 2015

Studentenleben live

Besuch im Klinikum

Wenngleich ich in Peru bisher richtig Glück hatte und weder nennenswerte Magenprobleme noch sonstige Erkrankungen hatte, habe ich all diese „Versäumnisse“ an nur einem Tag nachgeholt. Nachdem ich den Fahrradunfall relativ unbeschadet überstanden hatte, zerrte ich mir am gleichen Abend noch den Fuß. Ich hatte ein Loch in der Straße übersehen und knickte böse um.

Tags darauf holte ich mir aus der Apotheke einige Medikamente und einen Verband gegen den Schmerz. Hier in Peru sind alle Medikamente frei erhältlich, so etwas wie eine Verschreibungspflicht existiert nicht. Da es die folgenden Tage trotz Minimalbelastung (Homeoffice sei Dank) jedoch nicht besser wurde, bin ich doch ins Klinikum gegangen. Ich war sehr dankbar, dass mich meine Mitbewohnerin begleitete.

Die Prozedur war dann doch sehr einfach. Am Schalter brauchte ich nur kurz schildern, was passiert war, und die Consulta, die Erstbegutachtung, zu bezahlen. Später kamen noch die Medikamente hinzu. Die Ärztin beschaute den Fall und schrieb mir anschließend eine lange Liste von Arzneimitteln auf. An drei aufeinander folgenden Tagen musste ich nochmal hin, um mir ein arg brennendes Medikament spritzen zu lassen. Eine Praxis, die hier ganz beliebt zu sein scheint, wie ich aus späteren Gesprächen mit Freunden schließen konnte. Doch so unangenehm die Spritzen auch waren, so haben sie doch ihre Wirkung getan. Nun hilft wohl nur noch ruhen und in ein paar Wochen ist der Fuß wieder wie neu.

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Jun 17, 2015
Autor: Anni
Rubrik: studium
Jun 17, 2015