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Studentenleben live

Das Raumschiff ist gelandet

Bläulich schwarz glänzt sie schon seit längerem in Freiburgs Innenstadt: die neue Universitätsbibliothek. Ein bisschen sieht sie aus wie ein Raumschiff von einem anderen Planeten, das mitten in der Innenstadt gelandet ist. Wie bei allen Großprojekten gab es auch hier viel Ärger und Fehlplanungen. Wie viel Geld genau in den Bau geflossen ist, möchte ich gar nicht wissen. Seit Anfang der Woche kann man nun auch rein, der Probebetrieb hat begonnen. Das Gesprächsthema unter Studis zur Zeit: Warst du schon in der neuen UB? Als allererstes fällt die angenehme Kühle auf. Ein Gebäude mit Klimaanlage ist ein Segen für die Prüfungsphase im Sommer. Leider blickt einem innen überall der blanke graue Beton von Säulen und Wänden entgegen. Aber ich glaube, das war so geplant. Es lebe der Waschbeton! Das neue Café hat zwar das gleiche Angebot wie die anderen Cafés, die von der Uni betrieben werden, aber es ist eben neu und hat eine Preisliste im Hipsterdesign. Und erst der kreative Name: „Libresso“. 100 Punkte bekommen von mir auch die Sessel, in denen man wunderbar faulenzen und aus dem Fenster gucken kann. Viel Gutes habe ich auch von den Gruppenarbeitsplätzen gehört. Gesehen habe ich sie aber noch nicht.

Also alles super? Naja. Eines der größten Probleme, die sich schon jetzt zeigen, ist der mangelnde Platz. Schon in der ersten Woche war die Bibliothek spätestens ab 9 Uhr morgens voll. Und die Fahrradständer davor waren alle belegt. Wo kommen plötzlich all diese Leute her? Sind das alles Schaulustige? Nicht nur. Einige Fachbibliotheken wurden geschlossen, sodass alle Studierenden dieser Fächer nun ebenfalls hierher kommen müssen. Und ansonsten? Vielleicht haben sich auch ein paar derjenigen, die sonst daheim lernen, entschlossen, ins Raumschiff einzusteigen.

Autor: Rose  |  Rubrik: studium  |  Jul 28, 2015
Autor: Rose
Rubrik: studium
Jul 28, 2015

Studentenleben live

Planänderung

Mein Plan war immer, nach dem Bachelor zum Lehramt für Mathe, Deutsch und Sozialwissenschaft zu wechseln. Nach eingehender Recherche habe ich feststellen müssen, dass es in ganz Nordrhein-Westfalen nur eine Uni gibt, an der ich das machen könnte: Wuppertal. Da will ich aber, ehrlich gesagt, nicht hin.

Ich wollte mich schweren Herzens schon von SoWi verabschieden, als einer dieser Momente kam, die plötzlich alles ändern: Der Freund einer Unifreundin kam neulich mit in die Vorlesung. Er hat gerade sein Referendariat an einer Schule in Köln beendet und wusste zu erzählen, dass es bestimmte Kurse gibt, die man als Lehrer machen kann, um Zusatzqualifikationen zu erwerben. Dazu gehören unter anderem auch Fortbildungen, die einen dazu befähigen, Bedarfsfächer zu unterrichten. Meine darauffolgende Internetsuche ergab: Deutsch und SoWi sind beide leider nicht als Zusatzqualifikationskurse verfügbar – dafür gibt es eben genug Lehrer –, aber für Mathe gibt es Kurse, im Regierungsbezirk Düsseldorf nur für die Sekundarstufe I, in Köln auch für die Sekundarstufe II. So ein Zusatzqualifikationskurs würde mir ermöglichen, alle meine gewünschten Fächer zu unterrichten. Ein weiterer Vorteil wäre, dass die Fortbildung im Vergleich zum Mathe-Studium vermutlich abgespeckt ist und mir damit einiges an Druck nehmen würde.

Mit Deutsch und Sozialwissenschaft ist man hingegen nicht ganz so gefragt auf dem Arbeitsmarkt. Eine Stelle zu finden, wird sicherlich schwieriger. Aber wenn ich direkt Interesse an einer Weiterbildung zeige, könnte es doch klappen?!

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Jul 27, 2015
Autor: Janna
Rubrik: studium
Jul 27, 2015

Studentenleben live

Nachtschicht

Wieso hat der Tag eigentlich nur 24 Stunden? Das reicht doch vorne und hinten nicht. 30 Stunden, das wäre doch perfekt. Man könnte zwei Stunden länger schlafen und dann bliebe immer noch genug Zeit für den ganzen Rest. Vielleicht würde ich dann ja auch endlich mal alles schaffen, was auf meiner To-do-Liste steht.

Offiziell haben die Semesterferien begonnen. Eigentlich. Denn nach „Ferien“ fühlt es sich ganz und gar nicht an. Zwar ist es eine riesige Erleichterung, nicht mehr in irgendwelchen Kursen anwesend sein zu müssen, weil ich endlich mal Zeit habe, mich um all das zu kümmern, was in den letzten Wochen so liegen geblieben ist: Hausarbeit, Rezension, Bachelorarbeit, Papierkram. Abends und an den Wochenenden muss ich in meinem Nebenjob ran und ein bisschen Zeit für Freunde und Familie will man ja irgendwann auch noch haben. Die Lösung: Nachtschichten schieben. Und genau das mache ich auch gerade. Es ist halb zwei und während ich darauf warte, dass die Waschmaschine fertig wird, lade ich noch schnell den gefühlt 130 Millionen Wörter umfassenden Referenzkorpus hoch, mit dem ich gleich noch ein bisschen an meiner Hausarbeit herumwerkeln will. Dass ich morgen um zehn eine Klausur schreibe, muss ich für den Moment ausblenden …

Autor: Noelle  |  Rubrik: studium  |  Jul 24, 2015
Autor: Noelle
Rubrik: studium
Jul 24, 2015