Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studentenleben live

Studentin ist ein körperlich anstrengender Beruf

Klausur Nummer zwei mit dem Thema „Familie und Verwandtschaft in Mittelalter und früher Neuzeit“: Nach anfänglichen Startschwierigkeiten fand ich diesen Kurs doch sehr interessant. Und mit Klausuren komme ich eigentlich auch ganz gut zurecht, allerdings finde ich sie trotzdem wahnsinnig anstrengend.

Ich stand also vor dem Prüfungsraum und unterhielt mich angeregt mit einer Kommilitonin, die sich ebenfalls für eine Klausur entschieden hatte – ich kann in meinem Fernstudium ja immer wählen, ob ich zu einem Kurs lieber eine Klausur schreibe oder eine Hausarbeit anfertige. Unsere Unterhaltung drehte sich aber gar nicht so sehr um den Stoff, sondern mehr um unsere jeweiligen Lebensentwürfe und Lebenswege. Bei solchen Gelegenheiten lerne ich immer neue Menschen mit ähnlichen, aber auch komplett unterschiedlichen Lebensentwürfen kennen. Und sich vor der Klausur noch vertieft über den Stoff zu unterhalten, macht mich meistens nur noch nervöser als ich ohnehin schon bin.

Und dann ging es los. Wenn mir ein Thema besonders liegt, dann fällt es mir meist schwer, mich kurz zu fassen. Jedenfalls spürte ich die Folgen meiner PC-Arbeit bereits nach einer Stunde: Hand, Arm, Rücken – alles fing an, weh zu tun. Ich bin es einfach nicht gewöhnt, so viel am Stück zu schreiben und so lange zu sitzen. Da soll nochmal einer sagen, Studentin sei kein körperlich anstrengender Beruf...

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Sep 25, 2015
Autor: Nele
Rubrik: studium
Sep 25, 2015

Studentenleben live

Ich will nicht nach Berlin

Das ist mein Fazit nach einem Wochenende in der Hauptstadt. Weil ich in den vergangenen Jahren kaum Urlaub gemacht habe, war der Plan für dieses Jahr, einen Monat durch Deutschland zu touren, um alle Menschen zu besuchen, die ich nicht so häufig sehe, weil sie zu weit weg wohnen.

Die erste Station hieß: Berlin. Eine Freundin von mir studiert dort, eine andere Freundin aus Schleswig-Holstein kam noch dazu, weil sie an dem Wochenende ein Konzert in Berlin sehen wollte. Ich war zuvor erst einmal mit meiner Familie in der Hauptstadt gewesen, als ich etwa dreizehn war. Aber es ist natürlich ein himmelweiter Unterschied, ob man als Teenager mit den Eltern Urlaub macht, oder sich als volljährige Studentin von dort lebenden Freunden die Stadt zeigen lässt.

Und was soll ich sagen? Das Wochenende war toll. Am Freitag waren wir feiern, am Samstag lernten wir den Freundeskreis meiner Freundin kennen und am Sonntag stand Sightseeing auf dem Plan.

Es war ein toller Auftakt für meine Reise und ich habe in so wenigen Tagen unglaublich viel erlebt und das Gefühl, dass in Berlin alles möglich ist. Ich glaube allerdings, dass es für mich nicht so gesund wäre, dauerhaft dort zu wohnen. Wenn alles möglich ist, nehme ich auch alles mit, und ich bin eigentlich eher ein Mensch,

der ab und an auch seine Ruhe braucht – außerdem ist die Anonymität in der Großstadt fast schon ein bisschen beängstigend. Ohne meine Freundinnen hätte ich mich sicherlich nicht so wohl gefühlt.

Dennoch kann ich die Faszination, die manche Menschen der Millionenstadt entgegenbringen, verstehen und bin selbst ein bisschen in den Bann gezogen. Das war sicherlich nicht mein letzter Ausflug dorthin. Der Titel dieses Textes müsste daher wohl vielleicht eher heißen: Ich will nach Berlin – aber nur zu Besuch.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Sep 23, 2015
Autor: Janna
Rubrik: studium
Sep 23, 2015

Studentenleben live

Soca Tal

Für diesen Sommer hatte ich eigentlich einen guten Plan: Erst wollte ich mit meinem Freund mit dem Rad von Passau nach Wien fahren. Weil es von Wien nicht so weit nach Slowenien ist und es dort so schön sein soll, wollte ich mich dort danach mit einer Freundin treffen und noch zwei Wochen Urlaub anhängen. Jedoch enthielt mein Plan einen Fehler: Ich konnte nicht gleichzeitig mein Rad mit den zwei Radtaschen und den Backpacker-Rucksack mitnehmen.

Daher war ich zwar in Wien meinem nächsten Ziel schon sehr nahe, musste aber trotzdem erst einmal wieder nach Leipzig zurück fahren, um mein Rad gegen den großen Rucksack einzutauschen und damit nach Ljubljana zu fahren. 15 überflüssige Stunden im Bus sitzen macht zwar keinen Spaß, aber ich habe es überlebt. Die weite Strecke hat sich aber trotzdem gelohnt, denn sowohl Ljubljana, als auch das „Soca Tal“ waren wunderschön.

Am ersten Tag sind wir mit einem uralten Ruckelbus über eine extrem kurvige Passstrasse in das besagte Tal gefahren. Dort wurden wir schon von Freunden erwartet, die uns mit ihrem VW-Bus abgeholt und zu einem idyllischen Campingplatz gebracht haben. Wie der Name „Soca Tal“ schon vermuten lässt, fließt ein Fluss namens Soca hindurch, der ganz türkises Wasser führt und in dem man sogar baden kann.

Wir haben uns sehr gut entspannt, aber waren auch wandern. Da wir aber weder Karte noch Wanderführer hatten, haben wir uns auch ein bisschen verlaufen. Den Gipfel des Berges haben wir deshalb leider nicht erreicht, aber dafür haben wir Befestigungsanlagen aus dem Ersten Weltkrieg entdeckt. Nach einer Woche wurde leider das Wetter schlecht, und wir haben es kurz vor einem riesigen Gewitter gerade noch geschafft, unser Zelt ein zu packen und dem guten Wetter hinterher nach Kroatien ans Meer zu fahren.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Sep 22, 2015
Autor: Maja
Rubrik: studium
Sep 22, 2015