Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studentenleben live

Abstecher nach Hause

Gerade bin ich für eine Woche auf Heimurlaub. Zuvor war ich in Berlin, dann bei einer Freundin in Schleswig-Holstein, bin mit ihr ans Meer gefahren und war shoppen. Danach ging es erst Richtung Mainz und dann Richtung Koblenz, weitere Freundinnen besuchen, Mädels-Abende genießen und unzählige Fotos machen. Dort habe ich auch festgestellt, dass die Rheinpromenade in Rheinland-Pfalz sehr viel schöner ist als in Düsseldorf. Nach ein paar Tagen in Stuttgart bei meiner engsten Freundin trat ich schließlich die Heimreise an. Während in Stuttgart die Sonne vom Himmel strahlte, war ich in Düsseldorf froh, meinen Pulli ganz oben in den Rucksack gepackt zu haben. Außer mir hatte dort niemand eine kurze Hose an und von der Bushaltestelle bis nach Hause – eine Strecke von fünf Minuten – wurde ich auch noch richtig schön nassgeregnet.

Trotzdem ist es schön, nach Hause zu kommen. Ich bin froh, Zeit mit meiner Familie verbringen zu können, insbesondere mit meiner Schwester, die nach einem Jahr in Neuseeland jetzt wieder zurück ist. Außerdem gibt es mehr als genug zu tun: Ich habe die vergangenen Tage damit verbracht, die letzten Restbestände in meinem Wohnheimzimmer in Kisten zu verpacken, zu putzen und zu streichen. Außerdem habe ich mich um die Einschreibungsunterlagen für Bonn gekümmert und war zwischendurch noch auf der Abschiedsparty einer Freundin, die bald für ein Jahr nach Kenia geht.

Bevor der zweite Teil meiner Reise startet und mich für weitere zehn Tage nach Göttingen, Hannover, Hamburg, vielleicht Leipzig, München und ein zweites Mal nach Berlin führt, steht noch der provisorische Umzug an. Ich muss alle Kartons nach Bonn fahren, in den dritten Stock tragen und auspacken, damit es nicht mehr ganz so trostlos aussieht. Vor all dem gibt es aber noch eine weitere wichtige Sache, die ich erledigen muss: Die Einschreibung in Bonn!

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Sep 25, 2015
Autor: Janna
Rubrik: studium
Sep 25, 2015

Studentenleben live

Studentin ist ein körperlich anstrengender Beruf

Klausur Nummer zwei mit dem Thema „Familie und Verwandtschaft in Mittelalter und früher Neuzeit“: Nach anfänglichen Startschwierigkeiten fand ich diesen Kurs doch sehr interessant. Und mit Klausuren komme ich eigentlich auch ganz gut zurecht, allerdings finde ich sie trotzdem wahnsinnig anstrengend.

Ich stand also vor dem Prüfungsraum und unterhielt mich angeregt mit einer Kommilitonin, die sich ebenfalls für eine Klausur entschieden hatte – ich kann in meinem Fernstudium ja immer wählen, ob ich zu einem Kurs lieber eine Klausur schreibe oder eine Hausarbeit anfertige. Unsere Unterhaltung drehte sich aber gar nicht so sehr um den Stoff, sondern mehr um unsere jeweiligen Lebensentwürfe und Lebenswege. Bei solchen Gelegenheiten lerne ich immer neue Menschen mit ähnlichen, aber auch komplett unterschiedlichen Lebensentwürfen kennen. Und sich vor der Klausur noch vertieft über den Stoff zu unterhalten, macht mich meistens nur noch nervöser als ich ohnehin schon bin.

Und dann ging es los. Wenn mir ein Thema besonders liegt, dann fällt es mir meist schwer, mich kurz zu fassen. Jedenfalls spürte ich die Folgen meiner PC-Arbeit bereits nach einer Stunde: Hand, Arm, Rücken – alles fing an, weh zu tun. Ich bin es einfach nicht gewöhnt, so viel am Stück zu schreiben und so lange zu sitzen. Da soll nochmal einer sagen, Studentin sei kein körperlich anstrengender Beruf...

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Sep 25, 2015
Autor: Nele
Rubrik: studium
Sep 25, 2015

Studentenleben live

Ich will nicht nach Berlin

Das ist mein Fazit nach einem Wochenende in der Hauptstadt. Weil ich in den vergangenen Jahren kaum Urlaub gemacht habe, war der Plan für dieses Jahr, einen Monat durch Deutschland zu touren, um alle Menschen zu besuchen, die ich nicht so häufig sehe, weil sie zu weit weg wohnen.

Die erste Station hieß: Berlin. Eine Freundin von mir studiert dort, eine andere Freundin aus Schleswig-Holstein kam noch dazu, weil sie an dem Wochenende ein Konzert in Berlin sehen wollte. Ich war zuvor erst einmal mit meiner Familie in der Hauptstadt gewesen, als ich etwa dreizehn war. Aber es ist natürlich ein himmelweiter Unterschied, ob man als Teenager mit den Eltern Urlaub macht, oder sich als volljährige Studentin von dort lebenden Freunden die Stadt zeigen lässt.

Und was soll ich sagen? Das Wochenende war toll. Am Freitag waren wir feiern, am Samstag lernten wir den Freundeskreis meiner Freundin kennen und am Sonntag stand Sightseeing auf dem Plan.

Es war ein toller Auftakt für meine Reise und ich habe in so wenigen Tagen unglaublich viel erlebt und das Gefühl, dass in Berlin alles möglich ist. Ich glaube allerdings, dass es für mich nicht so gesund wäre, dauerhaft dort zu wohnen. Wenn alles möglich ist, nehme ich auch alles mit, und ich bin eigentlich eher ein Mensch,

der ab und an auch seine Ruhe braucht – außerdem ist die Anonymität in der Großstadt fast schon ein bisschen beängstigend. Ohne meine Freundinnen hätte ich mich sicherlich nicht so wohl gefühlt.

Dennoch kann ich die Faszination, die manche Menschen der Millionenstadt entgegenbringen, verstehen und bin selbst ein bisschen in den Bann gezogen. Das war sicherlich nicht mein letzter Ausflug dorthin. Der Titel dieses Textes müsste daher wohl vielleicht eher heißen: Ich will nach Berlin – aber nur zu Besuch.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Sep 23, 2015
Autor: Janna
Rubrik: studium
Sep 23, 2015