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Studentenleben live

Klausurenphase

Es ist schon ein wenig her, dass ich einen Blogeintrag geschrieben habe. Das liegt vor allem an der Klausurenphase, die gerade vorbei ist. Bei mir schwanken in dieser Zeit die Stimmung und das Stressgefühl enorm. Einige Tage verbringe ich wirklich durchgehend am Rechner, besonders am Anfang, wo ich den Stoff zusammenfasse. In meinem Fall bedeutet das, dass ich die kompletten Vorlesungsfolien sowie meine eigenen Notizen abtippe, da meine Handschrift nahezu unlesbar ist. Der Vorteil beim Abschreiben ist, dass ich dann sehr genau und langsam lese. Das hilft mir dabei, den Stoff einzuprägen. Wenn ich alles zusammengefasst habe, treffe ich mich mit Kommilitonen und wir sprechen die Vorlesungen Stück für Stück durch. Der Vorteil hierbei: Durch das Verbalisieren merke ich, was ich wirklich verstanden habe und was nicht. Anschließend helfen wir uns gegenseitig Wissenslücken zu schließen. Dann beginne ich, das Lernen aufzuschieben. Ich putze die Wohnung und arbeite To-do-Listen mit Aufgaben ab, die ich das ganze Semester vor mir her schiebe. Diese Phase ist ein Fluch, denn ich habe dann ständig ein schlechtes Gewissen, weil ich ja eigentlich für die Klausuren lernen müsste, obwohl mir der Stoff längst zum Hals heraushängt.

Autor: Lukas  |  Rubrik: studium  |  Aug 22, 2016
Autor: Lukas
Rubrik: studium
Aug 22, 2016

Studentenleben live

Klausurenphase

In diesem Semester musste ich drei Prüfungen schreiben: Elemente der Mathematik, Stochastik und Lineare Algebra. In Elemente der Mathematik hatte ich nach einem Tag Lernen das Gefühl, halbwegs gut vorbereitet zu sein. Aber in der Klausur konnte ich nicht einmal die Hälfte der Aufgaben lösen Diese waren viel schwieriger als die der Probeklausur und nur vereinzelt ähnlich zu den Übungsblättern. Zum Glück war ich nicht die einzige, der es so ging. Letztendlich gehörte ich aber trotzdem zu den 40 Prozent, die die Prüfung knapp bestanden haben.
In Stochastik hatte ich kurz vor der Klausur eine Blockade im Kopf. Ich konnte einfach nicht mehr lernen, dabei musste ich mir den gesamten Teil der zweiten Vorlesungshälfte noch erarbeiten, den ich während des Semesters absolut nicht verstanden hatte. Zwei Tage vor der Prüfung beschloss ich deshalb, absichtlich durchzufallen. Die Klausur wäre machbar gewesen, aber ohne den Stoff zu beherrschen wäre nichts Besseres als eine vier drin gewesen. Im September werde ich besser vorbereitet in den zweiten Versuch gehen.
Das Ergebnis in Linearer Algebra ist mit einer 1 vor dem Komma mein bestes, aber die Klausur war auch wirklich einfach, kaum schwieriger als Oberstufenstoff. Trotzdem werde ich in den Verbesserungsversuch gehen, mit der Hoffnung, mich auf eine 1,0 verbessern zu können.
So ganz zufrieden mit meiner Leistung bin ich noch nicht, aber ich bin zuversichtlich, die Nachklausuren besser zu machen. Jetzt steht aber erst einmal Urlaub an: Mit vier Freunden aus der Uni will ich einen Roadtrip nach Schweden machen.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Aug 19, 2016
Autor: Janna
Rubrik: studium
Aug 19, 2016

Studentenleben live

Herausforderung Urlaubssemester

Wie die Zeit vergeht! Unser Umzug von Bayreuth nach Nürnberg jährt sich. Im vergangenen Sommer habe ich zwischen den Umzugskisten geschwitzt und unsere Wohnung eingerichtet. Das erste Mastersemester hatte ich noch entspannt in Bayreuth abgeschlossen und war motiviert, das zweite Semester ebenso gelassen zu meistern. Dann kam das zweite Semester und mit ihm begann das Pendeln. Entspannt war das nicht mehr. Das viele Hin und Her strengte mich sehr an, aber immerhin brachte ich das zweite Semester erfolgreich hinter mich. Total erschöpft ging ich Anfang des Jahres in die vorlesungsfreie Zeit. Als ich meinen Stundenplan für das kommende Sommersemester erstellen musste, merkte ich, wie widerwillig ich das tat. Irgendwie war bei mir einfach die Luft raus. Das Sommersemester kam, aber mein Kampfgeist, das Studium wieder anzugehen, war verschwunden. Immer schwerer fiel es mir, mich aufzuraffen. Gleichzeitig merkte ich, wie schwer es mir fiel, den Kontakt zu meinen Kommilitonen in Bayreuth zu pflegen, weil ich jeden Abend zurück nach Nürnberg fahren musste. In Nürnberg konnte ich aber auch nur spärlich etwas aufbauen, da ich so viel Zeit in Bayreuth verbringen musste. Dieser Zustand war alles andere als befriedigend. Ich musste mir eine Auszeit nehmen. Schweren Herzens meldete ich mich von den begonnen Kursen wieder ab und beantragte ein Urlaubssemester. Ziel dieser Auszeit ist es nun, wieder auf die Beine zu kommen und mich der Frage zu stellen, ob ich der Herausforderung des Masterstudiums mit Pendeln überhaupt gewachsen bin.

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Aug 16, 2016
Autor: Mia
Rubrik: studium
Aug 16, 2016