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Studentenleben live

Herausforderung Urlaubssemester

Autor:
Mia

Rubrik:
studium

16.08.2016

Wie die Zeit vergeht! Unser Umzug von Bayreuth nach Nürnberg jährt sich. Im vergangenen Sommer habe ich zwischen den Umzugskisten geschwitzt und unsere Wohnung eingerichtet. Das erste Mastersemester hatte ich noch entspannt in Bayreuth abgeschlossen und war motiviert, das zweite Semester ebenso gelassen zu meistern. Dann kam das zweite Semester und mit ihm begann das Pendeln. Entspannt war das nicht mehr. Das viele Hin und Her strengte mich sehr an, aber immerhin brachte ich das zweite Semester erfolgreich hinter mich. Total erschöpft ging ich Anfang des Jahres in die vorlesungsfreie Zeit. Als ich meinen Stundenplan für das kommende Sommersemester erstellen musste, merkte ich, wie widerwillig ich das tat. Irgendwie war bei mir einfach die Luft raus. Das Sommersemester kam, aber mein Kampfgeist, das Studium wieder anzugehen, war verschwunden. Immer schwerer fiel es mir, mich aufzuraffen. Gleichzeitig merkte ich, wie schwer es mir fiel, den Kontakt zu meinen Kommilitonen in Bayreuth zu pflegen, weil ich jeden Abend zurück nach Nürnberg fahren musste. In Nürnberg konnte ich aber auch nur spärlich etwas aufbauen, da ich so viel Zeit in Bayreuth verbringen musste. Dieser Zustand war alles andere als befriedigend. Ich musste mir eine Auszeit nehmen. Schweren Herzens meldete ich mich von den begonnen Kursen wieder ab und beantragte ein Urlaubssemester. Ziel dieser Auszeit ist es nun, wieder auf die Beine zu kommen und mich der Frage zu stellen, ob ich der Herausforderung des Masterstudiums mit Pendeln überhaupt gewachsen bin.

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