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Bachelor live

Ferien oder so ähnlich

Nach meinem Praktikum habe ich nun eine Woche frei, bevor das neue Semester beginnt. In dieser Woche will ich mich endlich darüber informieren, welche Masterstudiengänge es gibt, denn bis zum Bewerbungsschluss ist es nicht mehr lange hin. Außerdem möchte ich ein paar organisatorische Dinge erledigen; zum Beispiel muss ich mir mein Praktikum und einen Italienisch-Sprachkurs für mein Studium anrechnen lassen. Das ist nötig, damit ich für meine Bewerbung um einen Master genügend Credit-Points habe.
Auf der anderen Seite kann ich endlich mal ein bisschen ausschlafen und Dinge tun, auf die ich Lust habe: ein bisschen gärtnern, lesen, leckere Sachen kochen und backen, Freunde treffen, Sport machen und so weiter.
Morgen werde ich dann nach Genf fahren, um dort eine sehr gute Freundin zu besuchen. Ich bin schon sehr gespannt! Ich hoffe, nach diesem kleinen Kurzurlaub total entspannt ins neue und letzte Semester zu starten. Denn ich glaube, es wird ziemlich anstrengend. Ich belege zwar nur ein Modul, dafür werde ich wieder nebenbei als studentische Hilfskraft arbeiten. Außerdem wird die Bachelorarbeit wohl doch umfangreicher, als ich gedacht habe. Ich hoffe, dass ich bis August oder September damit fertig bin, sodass ich vor Beginn des Masterstudiums noch ein paar Wochen frei habe. Jetzt versuche ich aber einfach meine freie Woche zu genießen!

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Apr 3, 2017
Autor: Maja
Rubrik: studium
Apr 3, 2017

Bachelor live

Und jetzt?

Frei, frei, frei! Ich bin endlich frei! Immer wieder durchfährt mich diese Erkenntnis, als wäre sie komplett neu. Während meine Freunde weiterhin Stunde um Stunde in der Bibliothek verbringen und über den Büchern schwitzen, habe ich rein gar nichts mehr zu tun.
Ich müsste der glücklichste Mensch der Welt sein – aber ich bin überfordert. Nachdem ich fast zwölf Monate nur meinen Sonntag frei gestalten konnte, der sowieso schon mit Erledigungen und Entspannung ausgefüllt war, muss ich mir jetzt jeden Tag neu überlegen, was ich machen möchte. Von total fremdbestimmt zu ganz selbstbestimmt – ich kann das gar nicht mehr!
Ich fühle mich wie der Motor eines Rennwagens, der nach dem Endspurt schnell ausgeschalten und in die Garage gestellt wurde. Ich laufe noch und bin überhitzt, habe aber nichts, in das ich meine Energie reinstecken kann. So paradox es klingt: Mir fehlt der Stress! Meine Träume versuchen das zu kompensieren, indem ich zum Beispiel in einem Traum gleichzeitig Examen und Masterarbeit schreibe. Endlich mal wieder der Stress, der mir so zu fehlen scheint!
Aber auch für diese Situation, das „Loch nach dem Examen“, habe ich mich vorbereitet: Erst lasse ich mich ein paar Tage von meinen Eltern verwöhnen und dann geht’s zu einem Sprachkurs nach Frankreich. Da habe ich mal wieder was zu tun und „darf“ lernen. Und mal ganz ehrlich: Es gibt Schlimmeres als viel Freizeit, leckeres französisches Essen und daneben ein bisschen Französisch parlieren. An die Zeit „post Examen“ werde ich mich schon gewöhnen!

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  Mar 30, 2017
Autor: Luisa
Rubrik: studium
Mar 30, 2017

Bachelor live

Postkarte aus Italien

Was für eine Stadt! Der erste Trip der Semesterferien führte mich nach Venedig. Mit dem Nachtzug aus Salzburg kam ich komfortabel und problemlos an mein Ziel.
Ich brauchte ein wenig, um mich zu akklimatisieren: „All die Kanäle, die man aus Bildern und aus Filmen kennt – es gibt sie ja wirklich!“ In Venedig findet sämtlicher Transport auf dem Wasser statt. Es gibt Polizeiboote, Müllboote, Kranboote, Krankenwagenboote, Taxiboote, Postboote und den Wasserbus. Mit Letzterem war ich viel unterwegs, den Canal Grande rauf und wieder runter. Bei den Fahrten fielen mir die Häuser auf, denn Venedig ist am Untergehen. Der Wasserspiegel steigt, die Stadt sinkt ab. Das macht das ganze Ambiente aber nur noch einmaliger. Oftmals stehen ganze Häuser leer, oder die unteren Stockwerke sind bereits aufgegeben worden.
Mit Venedig hatte ich nicht nur die Kanäle, sondern auch die sich durch die Straßen schiebenden Touristen verbunden. Doch in den kleinen Seitengassen ist da das echte Venedig. „Ciao“, hört man an allen Ecken, wenn sich Bekannte begegnen. Alte Damen im Pelzmantel schleppen sich am Stock umher, die Herren tragen blitzblank polierte Schuhe. Man bekommt das Gefühl, dass man ohne Schal und Hut gar kein richtiger Mann ist.
Nach Venedig erkundete ich noch Verona. Hier steht das zweitgrößte erhaltene römische Amphitheater. Sie ist zwar wesentlich kleiner als das Kolosseum, dafür aber deutlich besser erhalten. Und von der obersten Reihe aus erkennt man am Horizont die Berge im Schnee. Des Weiteren ist Verona Kulisse für Shakespeares Romeo und Julia. Ich besuchte deshalb auch des Anwesens der Familie dal Capello, die mit den Capulets aus dem Stück verglichen wurden. Doch zu Shakespeares Zeiten befand sich der Balkon, auf dem Julia gestanden haben soll, noch gar nicht an jenem Haus. Er wurde in den 1930ern angebracht und dann entsprechend vermarktet.
Verona verlasse ich am Abend – nach einem letzten Blick über die Stadt bei Sonnenuntergang mit dem Nachtzug gen München.
Dort ausgeruht angekommen, streune ich durch zwei große Galerien mit moderner Kunst, bis die Sonne wieder untergegangen ist. Vollkommen erschöpft falle ich in meinen ICE nach Leipzig. Nach Hause.

Autor: Ferdinand  |  Rubrik: studium  |  Mar 29, 2017
Autor: Ferdinand
Rubrik: studium
Mar 29, 2017