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Bachelor live

Ein freiwilliges Praktikum

Das Ende der Vorlesungen rückt näher und irgendwo – ganz hinten am Horizont, zwischen Lernen, Klausuren und Hausarbeiten – blitzen tatsächlich schon wieder die Semesterferien auf. Nach den Abgabefristen sind es dieses Mal genau vier Wochen, in denen ich nichts für die Uni tun muss. Ich hatte überlegt, in dieser Zeit hauptsächlich meinem Nebenjob nachzugehen und Geld zu verdienen. Allerdings kam mir dieser Plan ziemlich langweilig vor, da ich bereits die Semesterferien zuvor so verbracht habe.
Also habe ich mich dazu entschieden, die Zeit für ein Praktikum zu nutzen. Da es in vier kurzen Wochen schwer ist, etwas völlig Neues zu lernen und ich als Praktikantin trotzdem gerne mehr Arbeit abnehmen möchte, als zu verursachen, habe ich nach etwas gesucht, was mir nicht völlig fremd ist. Falls ihr meinen Blog schon länger verfolgt, wisst ihr, dass mir die Arbeit während meines Freiwilligen Sozialen Jahres Kultur sehr viel Spaß gemacht hat und ich jederzeit wieder in der Kulturbranche arbeiten würde. Also habe ich auf gut Glück nach Stellen gesucht, die meinem FSJ Kultur nahe kommen – und wurde tatsächlich fündig.
Die Stabsstelle für Kultur des Landkreises Marburg-Biedenkopf hatte eine Praktikumsstelle ausgeschrieben, die sehr spannend klang! Ich schickte meine Bewerbungsunterlagen los und bekam noch am selben Tag eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Das Gespräch einige Tage später lief zum Glück sehr locker ab. Ich berichtete von meinen Erfahrungen aus dem FSJ und erfuhr, welche größeren Projekte anstehen und welche Aufgaben ich bei diesen übernehmen könnte. Am Ende des Gesprächs bekam ich dann eine Zusage, die ich sofort annahm! Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass es so einfach und schnell gehen könnte. Nun freue ich mich sehr auf mein vierwöchiges Praktikum, von dem ich ab März mehr berichten werden!

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Jan 30, 2018
Autor: Franziska
Rubrik: studium
Jan 30, 2018

Bachelor live

Entscheidungen über Entscheidungen

Kaum begonnen, haut das neue Jahr so richtig rein. In weniger als drei Wochen habe ich meine Klausuren (Panik!), es wartet noch ein wichtiges Referat auf mich und nebenbei muss ich zehn Dinge gleichzeitig klären.
Ich werde im nächsten Semester de facto keine Uni-Termine haben, sondern erst zwei Monate beim ZDF in Berlin eine Hospitanz absolvieren und danach wahrscheinlich ein zweimonatiges Praktikum in Frankfurt hinterherschieben. „Wahrscheinlich“ deshalb, weil ich mich momentan erst noch bewerbe und eine E-Mail nach der anderen schreibe.
Die wichtigste Frage dreht sich um mein Wohnheimzimmer in Heidelberg. Soll ich zum April ausziehen, da ich nicht mehr in Heidelberg sein werde? Wenn ja, schaffe ich den Umzug und alles, was damit zusammenhängt? Leider darf ich das Zimmer nicht untervermieten. Ein Umzug würde bedeuten, dass ich mich ummelden und rechtzeitig meinen Mietvertrag kündigen muss. Zudem muss ich mir in Berlin und Frankfurt jeweils ein Plätzchen zum Schlafen suchen – auch das wird nicht einfach. Falls ich aus organisatorischen Gründen, etwa zum Klausurenschreiben, nächstes Semester nach Heidelberg muss, werde ich bei Freunden übernachten müssen. Und wenn ich meine ganzen Sachen zu meinen Eltern bringe, werde ich erst mal keinen schnellen Zugriff darauf haben.
Es sind an sich keine großen Entscheidungen, aber welche, die zeitig gefällt werden müssen. Trotzdem: Ich bin super gespannt auf die vier bis fünf Monate, in denen ich wahrscheinlich keinen festen Wohnsitz haben werde – und auf alles, was danach passieren wird. Meine Devise: Durchatmen, alles geben und hoffen, dass es wie erwünscht aufgeht!

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  Jan 26, 2018
Autor: Bo
Rubrik: studium
Jan 26, 2018

Bachelor live

Zwei Hausarbeiten auf einmal!

In einem gesellschafts-wissenschaftlichen Studium sind Hausarbeiten keine Seltenheit – im Gegenteil, pro Semester muss mindestens eine geschrieben werden. Und ich weiß, dass für viele zwei Hausarbeiten oder mehr im Semester ganz normal sind. Für mich allerdings ist es das erste Mal, dass ich in den kommenden Semesterferien zwei Hausarbeiten gleichzeitig abgeben muss. Dementsprechend unsicher bin ich, wie genau ich das am besten angehen soll. Bislang beschäftigte ich mich wochenlang mit dem Thema meiner Hausarbeit, um mich einzulesen und in die Fragestellung reinzudenken. Erst dann habe ich überhaupt angefangen zu schreiben und dementsprechend die Abgabefrist bisher auch jedes Mal bis zum letzten Tag ausgereizt.
Nun habe ich pro Hausarbeit aber nur halb so viel Zeit. Innerhalb weniger Wochen muss ich mich mit zwei komplexen Themen beschäftigen, zwei verschiedene Theorien verstehen und zwei unterschiedliche Fragestellungen bearbeiten, was mir bislang als die größte Herausforderung erscheint. Um beide Hausarbeiten nicht komplett parallel schreiben zu müssen, habe ich mit einer von beiden bereits angefangen. Thema ist die Stigma-Theorie des US-amerikanischen Soziologen Erving Goffman. Sie definiert ein Stigma als die Kluft zwischen dem, was der Mensch aus gesellschaftlicher Sicht sein soll, und dem, was er tatsächlich ist. Mein Plan ist es, bis Mitte Februar damit fertig zu sein und danach mit der zweiten Hausarbeit in Wirtschaftssoziologie anzufangen.
Ob mein Plan so aufgeht, werde ich dann sehen. Doch wie heißt es so schön? Man wächst mit seinen Aufgaben. Und wahrscheinlich werde ich in den kommenden Semestern nur lachend zurückblicken und mich fragen, wieso ich mir von zwei Hausarbeiten so einen Schrecken habe einjagen lassen.

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Jan 25, 2018
Autor: Franziska
Rubrik: studium
Jan 25, 2018