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Bachelor live

Wrestling und Memes an der Uni?

Memes kennt ihr mit Sicherheit, in letzter Zeit sind sie schließlich nicht mehr aus Facebook und Co. weguzudenken. Das können Bilder, Gifs oder kurze Videos sein, die durch ihre Botschaft viral gehen. Doch habt ihr schon einmal daran gedacht, euch wissenschaftlich mit Memes zu beschäftigen? Ich bis vor Kurzem jedenfalls nicht.
Und habt ihr schon mal Wrestling gesehen? Ich ehrlicherweise tatsächlich, allerdings eher versehentlich: Als ich in Madrid wohnte, verbrachten wir die Wochenenden oftmals in Kulturhäusern, in denen es Ausstellungen, Theaterstücke und mehr gab. Eines Tages, als wir eigentlich nur einen Kaffee trinken und einige Bilder anschauen wollten, sahen wir uns plötzlich mit einer Menschenmasse und einem Wrestlingkampf konfrontiert. Heute weiß ich, dass Wrestling eingeübt ist und nur so übertrieben wirkt, aber damals war ich schlicht und einfach überrascht.
Warum ich diese beiden Phänomene anspreche? Im vorigen Semester habe ich ein Seminar belegt, das sich Donald Trump aus kulturwissenschaftlicher Perspektive nähert. Wrestling, Memes, aber auch Fernsehserien, Internetforen und mehr – all das sind Medien, die sich dem US-amerikanischen Präsident widmen. Ich fand es spannend, einmal nicht nur über politische Inhalte zu sprechen, sondern zu überlegen, welche weiteren kulturwissenschaftlichen Faktoren dazu führen, dass Menschen für einen bestimmten Präsidentschaftskandidaten stimmen. Wrestling und Memes sind dabei nur zwei Beispiele.
Gerade Memes haben mich dabei fasziniert. Sie stammen ursprünglich von der Plattform 4chan, der Wiege der Anonymous-Bewegung. Das ist eine Webseite, genau genommen ein Imageboard, auf dem ähnlich wie in einem Forum Bilder veröffentlicht und diskutiert werden können. Und könnte es einen besseren Ort für die Entstehung von Memes geben? Manchmal ist es unglaublich spannend, Medien unseres täglichen Lebens einmal genauer nachzugehen!

Autor: Marie  |  Rubrik: studium  |  Mar 22, 2018

Bachelor live

Spontane Auszeit und frischer Wind?

Eigentlich wollte ich dieses Wochenende nach langer Pausenzeit mal wieder an einem Radio-Workshop teilnehmen. Das ist auch der Grund, warum ich gerade im ICE nach Braunschweig sitze. Theoretisch hätte ich ab Montag wieder brav in der Heidelberger Uni-Bibliothek sitzen und mehr oder weniger fröhlich an meiner Hausarbeit werkeln müssen.
Ein unerwarteter Anruf aus Berlin hat diese Planung aber erst mal auf Eis gelegt: Ich werde nun die nächste Woche komplett in Berlin verbringen, da ich ab Sonntag im Büro aushelfen soll. Am Donnerstag und Freitag werde ich daher in der Berliner Universitätsbibliothek arbeiten und am Freitagabend geht es weiter mit dem nächsten Radio-Wochenende.
Als ich gefragt wurde, ob ich Lust hätte, die gesamte Woche in meiner absoluten Lieblingsstadt zu verbringen, fiel mir die Entscheidung sehr leicht. Jetzt habe ich statt eines kleinen Koffers einen viel zu großen dabei und kann es kaum erwarten, endlich wieder Berliner Luft zu schnuppern, einige neue tolle Restaurants zu besuchen und wieder in der Anonymität der Großstadt zu versinken.
Ein ganz anderer, positiver Effekt dabei ist, dass ich in der Bibliothek der Humboldt-Universität andere Literatur zu meinem Hausarbeitsthema finden werde und so vielleicht zusätzliche, zündende Ideen bekomme. Ein weiterer förderlicher Punkt ist, dass ich in der Praktikantenwohnung kein WLAN habe und mich zwangsläufig abends mit meiner Arbeit auseinandersetzen muss. Für mich fühlt sich diese Woche wie ein Segen an, da ich mich in den vergangenen Tagen in Heidelberg ziemlich gequält habe. Die Heidelberger Uni-Bib ist zu sehr mit unangenehmen Prüfungsphasen verknüpft und, dorthin zu gehen, kostet mich jedes Mal Überwindung. Ich freue mich also auf eine produktive Woche in Berlin!

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  Mar 21, 2018
Autor: Bo
Rubrik: studium
Mar 21, 2018

Bachelor live

Technische Neuerungen

Ich würde die Uni Marburg definitiv nicht als technischen Vorreiter bezeichnen. Ich weiß zwar nicht genau, wie es im Vergleich dazu bei anderen Universitäten aussieht, aber die technischen Systeme bei uns sind teilweise sehr verbesserungsbedürftig.
In meinen ersten beiden Semestern mussten wir beispielsweise zu jeder Prüfung einen ausgedruckten Modulschein mitbringen, auf den wir unsere Matrikelnummer und die Art der Prüfung eintragen mussten. Dieser wurde vom Prüfer eingesammelt und schließlich die Note darauf eingetragen. Das bedeutet, dass ich nicht einfach online meine Noten einsehen konnte, sondern immer erst den Modulschein im zuständigen Sekretariat abholen musste. Die Modulscheine wurden mittlerweile glücklicherweise abgeschafft und durch ein Onlinesystem ersetzt. Blöd ist aber weiterhin, dass ich die Leistungsübersicht nicht mit meinem Postfach verbinden kann, sodass ich nicht per E-Mail benachrichtigt werde, wenn dort etwas geändert wird. Stattdessen logge ich mich ständig neu ein, um nach neuen Ergebnissen zu sehen. Hinzu kommt, dass es bislang viele verschiedene Plattformen für viele verschiedene Funktionen gab – eine, um das Vorlesungsverzeichnis einzusehen, eine, wenn ich Materialen für die Veranstaltungen nachgesehen habe, und eine weitere, um meine Immatrikulationsbescheinigung auszudrucken.
Da dieses System insgesamt ziemlich nervig und ineffizient war, wurden jetzt einige technische Neuerungen eingeführt. Jemand hat speziell für die Uni Marburg eine Plattform entwickelt, auf der die Studierenden fast alles zentral erledigen können. Es wird wahrscheinlich noch ein bisschen dauern, bis ich das neue System lückenlos verstanden habe, weil es auf dem ersten Blick ziemlich komplex und verwirrend wirkt. Trotzdem bin ich mir sicher, dass es eine große Verbesserung zum aktuellen Zustand sein wird!

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Mar 19, 2018
Autor: Franziska
Rubrik: studium
Mar 19, 2018