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Bachelor live

Hilfskraft in der ZAS

Seit Beginn des Semesters arbeite ich als studentische Hilfskraft in der Zentralen Allgemeinen Studienberatung, kurz ZAS. Die ZAS dient als Anlaufstelle bei sämtlichen Fragen rund um das Studium. Eine meiner Hauptaufgaben ist es, Informationsmaterialien aktuell zu halten. Beispielsweise gibt es für jeden einzelnen Studiengang eine Broschüre, in der Informationen für die Studierenden zusammengefasst sind. Da es häufig vorkommt, dass sich die Studienordnung, der empfohlene Musterstundenplan oder auch nur die Ansprechpersonen ändern, müssen diese Broschüren permanent aktualisiert werden. Das bedeutet, dass ich ständig Rücksprache mit den einzelnen Fachbereichsleitungen halte, nach Korrekturen frage und die Änderungen übernehme, bevor ich die aktualisierte Version auf der Uni-Webseite hochlade und einen Druckauftrag an die Druckerei schicke. Um zum Hochladen von Inhalten auf der Uni-Webseite befugt zu sein, musste ich erst einmal eine Schulung besuchen, in der ich den Umgang mit unserem Content-Management-System gelernt habe. Dabei habe ich festgestellt, dass dieses System stellenweise ziemlich komplex ist.
Da die Universität Marburg außerdem regelmäßig auf Studieninformationsmessen vertreten ist, werden vor Ort genügend Informationsmaterialien und Give-aways gebraucht. Dafür packe ich Kisten mit den benötigten Materialien und sorge dafür, dass immer ausreichend Broschüren und Flyer vorrätig sind.
Insgesamt macht mir meine studentische Hilfstätigkeit in der ZAS viel Spaß. Besonders angenehm finde ich, dass sich der Job sehr gut mit meinem Studium vereinbaren lässt. Ich habe zwei feste Tage in der Woche, an denen ich direkt vor oder nach der Uni arbeiten gehen kann.

 

Bachelor live

Früher war mehr Lametta

Bald ist Weihnachten. In den Fenstern unserer Nachbarn leuchten bereits farbenfroh die Weihnachtsdekorationen. Im sonst so besinnlich strahlenden Hinterhof war nur unser Fenster ein wahrlich blinder Fleck. Keine Lichter, keine Kerzen, keine Deko – das einzige, was in unserer WG daran erinnerte, dass bald Heiligabend sein könnte, war eine Teepackung mit der Aufschrift „Weihnachtszauber – Süßer Bratapfel“. Darin befanden sich noch vier Teebeutel, einer für jeden von uns.
Um diesem traurigen Spektakel ein Ende zu bereiten, beschloss ich heute spontan: „Ein Baum muss her!“ Damit wenigstens etwas Weihnachtsstimmung aufkommt. Über die Feiertage werden wir ja sowieso alle ausgeflogen sein und die große Wohnung wird leer stehen. Ich ging also in den nächsten Supermarkt, um einen Tannenbaum zu kaufen. Der Baum soll aus der WG-Kasse bezahlt werden, zu der jeder von uns monatlich zehn Euro beiträgt. Allzu teuer sollte er nicht also nicht sein. So entschied ich mich recht schnell für ein etwa ein Meter hohes Exemplar im Topf für 15 Euro, das sich zudem auch noch gut alleine in den dritten Stock tragen ließ.
Bei meinen Eltern zu Hause schmücken wir den Baum immer erst an Heiligabend in der Früh. Der Baum ist mindestens zwei Meter hoch und das Aufstellen und Schmücken nimmt manchmal den ganzen Vormittag in Anspruch. In der eigenen Wohnung sind das alles etwas andere Dimensionen. Ein Platz für die kleine Tanne ist schnell gefunden, nämlich am Ende unseres großen WG-Flurs, damit auch alle etwas vom Baum haben. Ich hängte ein paar rote Mini-Kugeln sowie eine Lichterkette daran, die im Nikolaus-Paket meiner Eltern drin waren, und auch mein Mitbewohner hat noch drei weiße Christbaumkugeln gefunden. Nach zehn Minuten waren wir zufrieden. Ja, früher war mehr Lametta, es war auch mehr Baum, aber jetzt ist es unser erster eigener Weihnachtsbaum – und das ist doch auch etwas!

 

Autor: Conny   |  Rubrik: studium  |  Dec 20, 2018

Bachelor live

Exkursion nach Belgien

Gleich zu Beginn meines Architektur-Studiums ging es für vier Tage nach Belgien. Mein Professor und seine Mitarbeiter haben viel organisiert, um uns möglichst viel zeigen zu können. Als uns vorab der Ablauf für die Kursfahrt grob vorgestellt wurde, sagte man uns, es gehe nach Gent und Antwerpen. Zwei Tage vor Beginn bekamen wir dann das Programm, das aus 72 Seiten bestand. Da wurde klar, dass wir noch viel mehr sehen würden, als wir erwartet hatten. Pro Tag standen ungefähr zehn Sehenswürdigkeiten auf dem Programm.
Die weiteren Strecken bewältigten wir mit einem Reisebus, wir waren aber auch viel zu Fuß unterwegs, um uns die architektonischen Highlights anzugucken. Zu den geplanten Zielen kamen immer noch ein paar dazu, die wir auf dem Weg entdeckten.
Ein schöner Nebeneffekt: In den vier Tagen lernten wir uns besser kennen und hatten viel Zeit, uns auszutauschen. So hörte man viele verschiedenen Meinungen und vor allem die Studierenden aus dem dritten Semester, sowie die Tutoren und der Professor halfen uns dabei, einen Blick für Architektur zu bekommen. Genau das habe ich mir vom Architekturstudium gewünscht: mit einem anderen Blick durch eine Stadt zu gehen und womöglich sogar den Architekten eines Gebäudes anhand seines Stils zu erkennen. Am letzten Tag ist mir das sogar bei einem Gebäude gelungen – ein kleiner Erfolgsmoment für mich.

 

Autor: Pia  |  Rubrik: studium  |  Dec 14, 2018
Autor: Pia
Rubrik: studium
Dec 14, 2018