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Mein Freiwilliges Jahr

Das erste Seminar

Die Meinungen, die ich zu den Seminaren während des FÖJs gehört habe, waren ziemlich unterschiedlich. Einige meinten, sie seien nicht so toll, andere wiederum hatten viel Spaß. In der dritten Septemberwoche war es soweit, dass ich mir endlich eine eigene Meinung bilden konnte. Mein erstes Seminar fand in Johanngeorgenstat statt, wo wir die gesamte Jugendherberge für uns hatten. Wir waren eine Gruppe aus 31 FÖJ’lern und drei Betreuern. Der Start verlief etwas holprig, da wir eine ziemlich große Gruppe waren und es darum schwierig war miteinander warm zu werden. Doch nach den ein oder anderen Kennlernspielen verstanden wir uns immer besser. Sicherlich hat auch das gemeinsame Kochen an drei Abenden der Woche viel dazu beigetragen.
Nach den ersten zwei Tagen wurde es ernst. Ein Seminar besteht schließlich nicht nur aus Spiel und Spaß. Vor allem die folgenden drei Seminarwochen sollen auch der Bildung dienen. Hierfür durften wir uns drei Themen aussuchen, die wir gerne behandeln möchten. Schließlich hat sich zu jedem Thema eine Gruppe gebildet und jede Gruppe muss nun eine Seminarwoche gestalten. Dabei darf weder der Spaß, noch das Thematische zu kurz kommen. Es war eine recht knifflige Aufgabe, die uns allen jedoch viel Freude bereitet hat. Am Donnerstagnachmittag standen die Pläne der einzelnen Gruppen fest und konnten auf lustige Art und Weise präsentiert werden. Die Woche wurde schließlich mit der Gruppensprecherwahl und ein paar organisatorischen, aber auch thematischen Punkten abgeschlossen.
Insgesamt muss ich sagen, dass ich die Woche ganz gut fand. Der Anfang war etwas langwierig, doch gegen Ende war es doch recht lustig. Trotzdem freue ich mich schon wieder darauf, in meiner Einsatzstelle anzufangen, denn diese habe ich während der Seminarwoche tatsächlich etwas vermisst.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Oct 14, 2019

Mein Freiwilliges Jahr

Ein neuer Alltag

Mittlerweile habe ich mich hier ganz gut eingelebt. An die Kurven und Berge habe ich mich gewöhnt und ich war sogar bereits im Kino. Schließlich darf trotz der Arbeit die Freizeit nicht zu knapp kommen. Die Arbeit an sich ist sehr abwechslungsreich. Nur der morgendliche Ablauf ist jeden Tag gleich. Danach haben wir immer unterschiedliche Aufgaben, wie den Auf- und Abbau von Weiden. Kürzlich haben wir auch drei Tage lang im sogenannten Biotop geschuftet. Das ist eine große, morastige Wiese, die unsere Arbeitgeber bewirtschaften. Da sie zu aufgeweicht ist, um von den schweren Maschinen befahren zu werden, mussten wir sie mit Motorsensen mähen und das gemähte Gras mit Rechen zusammenkehren und mit Heugabeln auf Schubkarren laden, um es abzutransportieren. Die Arbeit war ziemlich anstrengend, doch wir hatten dabei viel Spaß, schon allein, weil man immer mal bis zum Knie versinken konnte. Wir kamen mit der Arbeit gut voran, sodass wir in der darauffolgenden Woche das Biotopsende feiern konnten.
Schließlich kamen wir auch noch zum Reiten, was bei der Arbeit mit Pferden natürlich nicht fehlen sollte. Für mich war es erstmal eine Umstellung, dass hier Western geritten wird, da ich bisher nur mit der englischen Reitweise vertraut war.
Neben den Pflichten im Stall und auf dem Hof darf ich jedoch den ganzen Papierkram nicht vergessen. Da ich für dieses Jahr eine Wohnung gemietet habe, muss ich mich auch noch auf dem Einwohnermeldeamt blicken lassen. Zusätzlich habe ich mir einen Wohngeldantrag geholt, da etwas Unterstützung nicht schlecht wäre. Leider ist es nun nicht ganz so einfach, einen Tag zu finden, an dem die Öffnungszeiten des Amtes mit meinen Pausenzeiten übereinstimmen. Irgendwie kommt immer wieder etwas anderes dazwischen.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Oct 7, 2019
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
Oct 7, 2019

Mein Freiwilliges Jahr

Die erste Woche

Da der 1. September ein Sonntag war, fand der offizielle Eröffnungstag des Freiwilligen Ökologischen Jahres erst am Montag statt. Am Abend davor zog ich in meine Wohnung ein, die mir für die Zeit meines Freiwilligendienstes gestellt wurde. Am nächsten Morgen musste ich etwa zwei Stunden mit dem Auto fahren, bis ich zu dem Gebäude kam, in dem sich an diesem Morgen noch 31 weitere Freiwillige einfanden. Die folgenden drei Stunden waren wir mit sämtlichem Papierkram beschäftigt, so dass uns kaum Zeit zum kennenlernen blieb. Doch bereits Ende September findet die erste Seminarwoche statt, in der wir genügend Gelegenheiten haben werden. Zumindest konnte ich am selben Nachmittag noch die andere Freiwillige kennenlernen, die mit mir auf dem gleichen Pferdehof arbeiten wird.
So begann schließlich die erste Woche und sie verging wie im Flug. Es gab noch nicht all zu viel zu tun und trotzdem wurde es nie langweilig. Vormittags halfen wir bei den Stallarbeiten, bauten Weiden um und erledigten eben, was getan werden musste. Die Arbeit ging immer gut von der Hand, wie das eben so ist, wenn man mit tollen Menschen zu tun hat und dabei auch etwas Spaß erlaubt ist. Nach einer langen Mittagspause ging es am Nachmittag weiter. Dieser war die gesamte Woche über recht entspannt, da wir die meiste Arbeit bereits am Vormittag erledigt hatten. Unsere Hauptaufgabe bestand nun darin Reitschülern zu erklären, wie man ein Pferd pflegt. Dabei ging es immer recht lustig zu und auch die abendlichen Stallaufgaben waren schnell erledigt.
Zusammenfassend kann ich also sagen, dass ich eine schöne erste Woche hatte und mich bereits auf die nächste Woche freue.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Sep 17, 2019
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
Sep 17, 2019