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Mein Freiwilliges Jahr

Pfannkuchen mit Senf

Autor:
Laura

Rubrik:
orientieren

27.02.2020

Wenn man uns FÖJ’ler fragt, warum wir ein Freiwilliges Jahr machen, antworten wir meistens, dass es eine gute Möglichkeit sei, um Erfahrungen und Erlebnisse zu sammeln. Schließlich zählen wir für ein Jahr zu den Mitarbeitern unserer Einsatzstelle und bekommen somit einen guten Einblick in diesen Betrieb. Besonders in meiner Einsatzstelle gehören wir FÖJ’ler beinahe zur Familie. Wenn etwas Schönes geschehen ist, so freuen wir uns alle miteinander und passiert etwas Unschönes, sind wir gemeinsam traurig. Denn leider gehören auch weniger gute Erlebnisse zu einem solchen Jahr dazu, wie wir letzte Woche lernen mussten. Einem Pferd ging es zu Beginn der Woche sehr schlecht, sodass wir abends sogar nach Arbeitsschluss noch freiwillig geblieben sind, um zu sehen, ob die Tierärztin helfen kann. Doch nach vier Tagen des Hoffens mussten wir einsehen, dass dem Pferd nicht mehr geholfen werden kann. Gleichzeitig können wir jedoch dankbar sein für die neuen Erfahrungen die wir sammeln konnten, denn so ein Tierarztbesucht ist immer ziemlich spannend und lehrreich.
Nicht nur der Tierarzt besuchte uns in dieser Woche, sondern auch die Leiterin des FÖJ’s, um zu sehen, ob alles in Ordnung ist. Da es bei uns keinen Grund zur Beschwerde gab, war es ein recht entspannter Besuch.
Zum Ende der Woche durften wir noch an einem jährlichen Ereignis dieses Dorfes teilhaben. Zur Faschingszeit findet hier im Schützenverein das sogenannte Pfannenkuchenschießen statt. Dabei darf man für einen kleinen Einsatz fünfmal mit dem Bogen oder dem Luftgewehr schießen und für einen Treffer erhält man einen Pfannenkuchen, der mit etwas Glück mit Marmelade und nicht mit Senf gefüllt ist. Da wir sowieso schon Freude am Bogenschießen haben und uns des Öfteren an den Strohballen auf dem Hof geübt haben, ließen wir uns dieses Ereignis natürlich nicht entgehen. So konnten wir diese erlebnisreiche Woche mit leckeren Pfannenkuchen abschließen.

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